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Bürgerentscheid: Pädagogen der Stadt werben für Grunerstraße

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itzehoe | Ein neues Haus der Jugend an der Grunerstraße - das ist das Ziel des Bürgerentscheids in acht Tagen. Es wird unterstützt von Mitarbeitern der Stadt: Pädagogische Angestellte sprechen sich in einem Internet-Blog klar für die Grunerstraße und gegen Alsen aus.

Dabei treten sie auf als "verdi-Betriebsgruppe der pädagogischen Fachkräfte der Stadt Itzehoe". Diese formierte sich nach Angaben von Gewerkschaftssekretär Jens Festersen kurz vor den Sommerferien und umfasst mehr als die Hälfte des runden Dutzends Angestellter in diesem Bereich. Diese hätten sich in dem bisherigen Prozess nicht wirklich mitgenommen und gehört gefühlt. Zwar waren die Angestellten maßgeblich beteiligt an den Workshops zur HdJ-Frage und zu Alsen. Aber eben als Angestellte und deshalb mit einer "Schere im Kopf", so Festersen. Über die Gewerkschaft wollten sie sich inhaltlich in die Debatte einbringen. Das wundert Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen: Jeder habe doch die Möglichkeit, mit seinen Vorgesetzten oder ihm selbst zu sprechen. Er will nun das Gespräch mit der Gruppe suchen.

In ihrem Blog rufen die Beschäftigten zur Teilnahme an der Abstimmung am 11. August auf und tragen den Standpunkt der Initiatoren mit: Das HdJ an der Grunerstraße sei ein guter Ersatz für die frühere Einrichtung am Juliengardeweg. Denn dies sei der richtige, weil zentrale Standort nahe dem Plantschbecken-Gelände, wo die Planung auch schon weit vorangeschritten sei. Dagegen sei das Treibhaus auf Alsen kein HdJ, sondern eine generationsübergreifende Begegnungsstätte. Werde dies ein Programmhaus für alle, könne dies gerade die Jugend benachteiligen, wenn Angebote etwas kosteten.

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erstellt am 03.Aug.2013 | 05:59 Uhr

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