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Bürgerbeauftragte besucht Fest der Vielfalt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

„Frieden und Freiheit für alle“, „Glück im Leben“, „Gleichberechtigung und Gesundheit“ – dies waren nur einige Wünsche, die am „Kranz der Vielfalt“ hingen. Die Landes-Bürgerbeauftragte Samiah El Samadoni zog ihn hoch beim Fest „Vielfalt feiern“, das die Projektwerkstatt Inklusion am Sonnabend im Prinzeßhofpark veranstaltete. Trotz des miesen Wetters war die Stimmung bestens.

Die Teilnehmer tummelten sich unter dem bunten Zirkuszelt am Mitbring-Buffet, nutzten die Gelegenheit für Gespräche und lauschten der Musik der interkulturellen Jugendband des Jugendtreffs am Holzkamp und der „Heavytones“ aus den Glückstädter Werkstätten. Die Auguste-Viktoria-Schule bot Malen an, die Lebenshilfe Kinderschminken, es wurden Herzkissen gezeigt, und die Diakonie war mit dem Trauerhaus „Monjala“ vertreten. Viele Einrichtungen beteiligten sich vom Familiennetzwerk in Steinburg über die Kreisarbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände bis zur Gehörlosenseelsorge.

Samiah El Samadoni war Anfang des Jahres von Dietrich Haeberlein, Beauftragter des Kreises für Menschen mit Behinderung, eingeladen worden und sagte sofort zu: „Es ist uns natürlich ein Anliegen, dass wir uns der Vielfalt zuwenden.“ Es gebe einen guten rechtlichen Rahmen, manchmal fehle das „inklusive Denken“. Sie lobte: „Solche Begegnungen sind ganz wichtig.“

Begeistert war Organisatorin Antje Hachenberg: „Trotz des Wetters ist es super.“ Viele Menschen seien neu dabei, „es zieht also Kreise“. Auch Eva Gruitrooy von der Brücke Schleswig-Holstein war guter Dinge: „Es ist relativ einfach, so etwas zu organisieren, jeder trägt etwas dazu bei.“ Sie freue sich auch über viele Gäste aus der Politik wie Bürgermeister Andreas Koeppen und Bürgervorsteher Heinz Köhnke. Für alle Beteiligten seien das Kennenlernen und die Gespräche wertvoll: „Es entstehen hier Netzwerkfreundschaften.“

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