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Gemeindepolitik : Bürger wünschen sich Hundeplatz

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Vorstoß im Burger Kulturausschuss: Zwei Hektar großes Areal gesucht, auf dem Vierbeiner trainieren und mit ihren Besitzern umhertollen können.

Gleich mehrere Bürger waren zur Fragestunde des Touristik- und Kulturausschusses der Gemeinde Burg gekommen. Ihr Anliegen: Ein Auslauf für Hunde, ähnlich dem in Christianslust, oder ein Gelände auf dem die Hundefreunde mit ihren Vierbeinern spielen und trainieren können.

„Schon vor zwei Jahren haben wir diesbezüglich eine Anfrage gestellt. Bis heute hat sich nichts getan“, erinnerte Inga Maes. Ausschussvorsitzende Antje Osterholz erklärte, dass damals Gespräche geführt worden seien, über ein Areal im Erholungswald. Da sich niemand mehr gemeldet hätte und die Rede davon war, einen Verein der Hundefreunde zu gründen, der dann später auch für ein entsprechendes Gelände Verantwortung bezüglich der Pflege übernähme, verlief die Sache im Sande.

Inzwischen hat sich eine Gruppe Hundehalter um Heinz Uwe Tödter zusammen geschlossen, der sich als Burger „Hundeflüsterer“ einen Namen gemacht hat. Diese Gruppe wünscht sich einen Platz, auf dem mit den Hunden trainiert und gespielt werden kann, ohne das sich Radfahrer oder Fußgänger durch die Tiere belästigt fühlen. Den Verein „Burger Hundefreunde“ möchte Inga Maes nun anschieben und hat diesbezüglich schon Kontakte geknüpft.

Sehr ungehalten reagierte Ausschussmitglied Gerhard Buchwald: „In den vergangenen zehn Jahren flossen von Hundehaltern rund 140 000 Euro Hundesteuer in die Gemeindekasse. Wo sind die?“ Und weiter: „Ich wäre fuchsteufelswild und würde mich als Außenseiter fühlen, wenn ich denjenigen, die mich negativ auf meinen Hund ansprechen, keine Antwort geben könnte auf die Frage, ob das Anliegen Hundeauslauf geklärt ist.“

Martina Jahn erklärte: „Ich plane seit einem Jahr einen Hundeplatz. Bisher habe ich aber keine Fläche gefunden. Ich suche ein Areal von vielleicht zwei Hektar und würde mich freuen, wenn sich jemand findet, der uns dies Gelände zur Verfügung stellen kann.“ Ihr Vorschlag an den Ausschuss ging dahin, eventuell eine Fläche hinter der Paintballhalle oder im Paradiestal nahe dem Waldkindergarten zu bekommen.

Entschieden wurde nun, noch einmal mit Waldmuseumsleiter Ernst-Otto Pieper zu sprechen und die Hundefreunde dann zu informieren. Nach weiteren Gesprächen mit dem dann vielleicht gegründeten oder entstehendem Hundefreunde-Verein hofft die Gruppe auf eine für alle Seiten positive Lösung.

 

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