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Internet : Bürger sollen sich über Kreishaus-Neubau informieren

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Landrat Torsten Wendt ruft die Steinburger dazu auf, sich über die Varianten des Kreishaus-Neubaus zu informieren und sich frühzeitig einzubringen.

shz.de von
erstellt am 15.Okt.2014 | 17:00 Uhr

Quartiersbebauung in Viktoria-, Bahnhof-, Karl- und Poststraße mit oder ohne Einbeziehung des Bollhardt’schen Gebäudes und des Bahnhofshotels oder Komplettneubau auf dem Alsengelände – diese drei Varianten für den Kreishausbau werden derzeit geprüft. So hat es der Kreistag in seiner Sitzung vom 30. September beschlossen.

Warum nur diese drei? Diese Frage hört Landrat Torsten Wendt immer wieder. „Es gibt durchaus weitere Alternativen und die wurden im Vorwege selbstverständlich auch betrachtet. Zu jeder Variante gibt es gewichtige Argumente, die dafür oder dagegen sprechen“, betont Wendt in einer Pressemitteilung. Ein Nachbau der Fassaden zum Beispiel entspreche nicht dem Ergebnis des Bürgerentscheids und scheide schon deshalb aus. Ein Bestandsobjekt in geeigneter Größe stehe nicht zur Verfügung „und dürfte in der erforderlichen Größe weiterhin kaum zu finden sein“.

Alle wesentlichen Vor- und Nachteile seien in der Kreistagsvorlage aufgelistet. Diese ist auf der Homepage des Kreises zugänglich. „Ich wünsche mir, dass alle Steinburger von dieser Informationsmöglichkeit regen Gebrauch machen, damit sie unser Handeln verstehen“, betont Wendt. Auch die Sitzungen der Fachausschüsse und des Kreistags seien zu den meisten Themen öffentlich. „Sie haben die Chance, Beratungen zu verfolgen, um Entscheidungen dann sicherlich besser nachvollziehen zu können.“ In der Einwohnerfragestunde gebe es sogar die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Der Landrat betont zudem, dass keine der bislang aufgewendeten Kosten verlorenes Geld seien. „Vieles diente der Erarbeitung von Grundlagen, die auch für das weitere Verfahren benötigt werden“, so Wendt. So werde das zusätzlich erworbene Grundstück beispielsweise benötigt, falls es zu einer Bebauung im Quartier kommt. Zuletzt wurde bekannt, dass sich die bisherigen Kosten – vom Architektenwettbewerb über Ausfallhonorare bis zum Ankauf einer Immobilie in der Bahnhofstraße auf eine Million Euro belaufen.

„Machen Sie von den vorhandenen Informationsangeboten Gebrauch und setzen Sie sich mit den Fakten und Hintergründen auseinander“, bittet der Landrat. „Nutzen Sie die Chance, sich rechtzeitig einzubringen – das liegt nicht nur in Ihrem, sondern auch in unserem Interesse.“


> Im Internet: www.steinburg.sitzung-online.de/bi/allris.net.asp

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