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Glückstadt : Bürger reden bei Radwegekonzept mit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Nach erster Umfrage zur Verkehrssituation für Radler werden die Glückstädter in einer weiteren Veranstaltung erneut beteiligt

von
erstellt am 01.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Besser Rad fahren in Glückstadt. Das ist das Ziel. Die Bürger wurden bereits befragt, wie sie den Ist-Zustand sehen. Beteiligt werden die Glückstädter im Rahmen einer Veranstaltung erneut: Am Dienstag, 7. November ab 19 Uhr in der Aula der Elbschule.

Die Ergebnisse der ersten Bürgerbefragung stellte Thomas Möller vom Unternehmen „Teamred“ im jüngsten Bauausschuss vor. Klar wurde bei seinen Ausführungen: Die Stadt muss etwas für die Radwege tun. Und: Als großes Problem werden Diebstähle von Rädern angesehen.

Vor den Sommerferien waren die Glückstädter aufgefordert, einen Fragenkatalog zum Thema Radfahren zu beantworten. 278 Teilnehmer jeglichen Alters machten mit. Viele gaben ausführliche Kommentare ab. „Die Teilnehmerzahl war erstaunlich hoch“, sagte Möller, der die Auswertung übernahm. Wie in der Schule konnten Noten von eins bis sechs vergeben werden. „Und die Spannbreite war groß“, so Möller.

Deutlich negativ bewerteten die Glückstädter den „Komfort“. Einige Wege seien oft zu holprig. „Kopfsteinpflaster sind nicht ideal“, nannte Möller ein Beispiel. Manche Straßen sind in einem baulich schlechten Zustand. Auch seien Baustellen oft ein Hindernis.

Konflikte mit Fußgängern gibt es, wenn Radler auf Gehwegen fahren. Als Hindernisse wurden neben Mülltonnen, auch Hecken und Schafsködel am Deich genannt. Ein weiteres Thema sind Baumwurzeln auf Wegen, die für Radler zu Stolperfallen werden können. Abgefragt wurde unter anderem auch, ob die Radler Spaß beim Fahren haben, ob Wege regelmäßig gereinigt werden und ob sie im Winter von Schnee geräumt sind.

In der Bürgerveranstaltung am 7. November haben die Glückstädter die Möglichkeit, weitere Anregungen geben. Mit dem Thema hat sich im Vorwege eine Runde von Politikern und Bürgern intensiv auseinandergesetzt.

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