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Wettkampf : Brunsbütteler Team will Titel im Trockenrudern verteidigen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Begleitend zum Geschehen auf dem Nord-Ostsee-Kanal wollen am Sonntag Sportler aus Brunsbüttel an Land um den Sieg auf dem Ergometer kämpfen. Im vorigen Jahr ging der Pokal in die Schleusenstadt.

Acht Brunsbütteler wollen den Vorjahreserfolg wiederholen: den Sieg im Trockenrudern beim „Jedermann-Ergo-Cup“ im Rahmen des EonHanse-Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Bei dieser Veranstaltung vom 13. bis 15. September ist das Finale am Sonntag um 14 Uhr der Höhepunkt: Dann tritt der Deutschland-Achter als amtierender Olympiasieger und Europameister auf der 12,7 Kilometer langen Strecke zwischen Breiholz und der Hochbrücke Rendsburg gegen die Nationalmannschaften aus den USA, Großbritannien und Polen an.

Und bereits zum fünften Mal geht am Sonntag in der Zeit von 12.15 bis 13.15 Uhr ein Team aus der Schleusenstadt auf der NDR-Bühne am Kanal in den Wettbewerb. Die Brunsbütteler müssen auf einem Ruderergometer eine Strecke von 250 Metern zurücklegen. „Das hört sich nicht viel an, ist aber sehr anstrengend“, gibt Stadtmanager Torsten Lange zu bedenken. Das Team, das bei diesem Trockenrudern die höchste Wattleistung erzielt, gewinnt den Cup. Im vorigen Jahr gelang den Brunsbüttelern zum ersten Mal dieser Erfolg.

Auch diesmal hat das Stadtmanagement wieder Athleten gesucht, die sich ins Zeug legen wollen. Diethelm Grünheid ist zum ersten Mal dabei. „Ich habe den Aufruf in der Zeitung gelesen und mir gedacht, da mache ich mal mit“, erzählte der Freizeitsportler, der früher schon aktiver Ruderer war sowie Handball und Fußball gespielt hat. Muskelkraft bringt Andy Lüdtke mit: Er ist Deutscher Vizemeister im Bodybuilding. Schon „ein alter Hase“ im Achterteam ist Götz Wollenberg, der jetzt schon zum fünften Mal für die Schleusenstadt an den Start geht. Ihm gleich machen es Frank Bublitz und Alexander Glasow, die ebenfalls ihren fünften Start hinlegen. Außerdem gehören Holger Plotzitza sowie Klaus-Peter und Tim-Oliver Stegemann zum Team. Einziges weibliches Mitglied im Brunsbütteler Aufgebot ist die Verwaltungsangestellte Janette Haß, die als „Ersatzfrau“ nominiert wurde.

Damit das Team wieder topfit in den Wettkampf geht, bekommt es professionele Unterstützung vom Fitness- und Therapiezentrum „proFit“. Dessen Betreiber Gunnar Hagemann lobte das Engagement der Hansecup-Ruderer: „Dass man sich bewegt und dann noch für seine Heimatstadt an den Start geht – das ist schon eine tolle Sache!“ Die fachmännische Begleitung durch seine Mitarbeiter sei besonders wichtig: „Wir achten darauf, dass die Athleten Kondition aufbauen und die Muskeln für den Wettkampf trainieren.“

Die Akteure, überwiegend erfahrene Athleten, hoffen auf viele Schlachtenbummler, die aus dem Zuschauerraum vor der NDR-Bühne anfeuern.

>Infos: www.eonhansecup.de


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erstellt am 11.Sep.2013 | 05:00 Uhr

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