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Stadtteile verbinden : Brücke über die Stadtteile – Politiker warten Projekt „Soziale Stadt“ ab

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Politiker im Bauausschuss diskutierten über eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer. Diese soll die Stadtteile Tegelgrund und Glückstadt-Nord verbinden. Der Antrag für die Brücke kam von den Piraten.

shz.de von
erstellt am 05.Sep.2013 | 13:37 Uhr

Eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer, die die Stadtteile Tegelgrund und Glückstadt-Nord über die Bahnstrecke hinweg verbindet. Das fordern die Piraten. „Es besteht Handlungsbedarf“, erklärte Piraten-Fraktionsvorsitzender Dr. Siegfried Hansen im jüngsten Bauausschuss.

Das Thema wurde ausgiebig diskutiert. Zumal Gutachterkosten von 25 000 Euro im Raum standen. Dies Geld wollten dann weder Piraten noch andere Politiker ausgeben.

Die verbale Brücke schlug Bauamtsleiter Dr. Lüder Busch. Er erklärte: Es gibt Bestrebungen, dass Wohnumfeld in Nord zu verbessern. Die Stadt hat bereits Kontakt zum Innenministerium aufgenommen, um über das Projekt „Soziale Stadt“ zu sprechen. Sollte dies gefördert werden, sagte Busch, dann könnte in diesem Zusammenhang auch das Thema Brücke diskutiert werden. Dies erklärte er in Hinblick auf finanzielle Förderungen. Er geht von Kosten von rund 1,2 Millionen Euro aus.

Die Thematik unterstützte Meike Sierck. Sie arbeitet bei der Stadt Elmshorn im Bereich Stadtentwicklung und kennt das Thema „Soziale Stadt.“

Gleich mehrere Politiker hatten die Idee, die Bürger zu befragen. Thomas Brunnlieb (FDP) ließ durchblicken, dass die Anwohner des Tegelgrundes keine Brücke wollen. Das sahen die Politiker anderer Parteien offener. Zumal laut Krafft-Erik Rohleder (CDU) auf Facebook darüber schon kontrovers diskutiert werde. Meike Sierck schlug sogar eine offizielle Umfrage bei der Bundestagswahl vor. Davor warnte Bürgermeister Gerhard Blasberg. Was die Politiker dann machen wollten, wenn die Bürger dafür seien, fragte er. Dann hätten sie kaum noch Spielraum. „Sie geben Ihre Kompetenz aus der Hand.“ Der Einwand überzeugte alle.

Nach den neuen Erkenntnissen zog Siegfried Hansen den Antrag der Piraten zurück. Bedingung war aber, dass das Thema im Rahmen der weiteren Entwicklung von Glückstadt-Nord weiter diskutiert wird. Dies wurde einstimmig so beschlossen. „Ein schönes Versprechen“, kommentierte Ausschussvorsitzender Dr. Sven Wiegmann.

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