zur Navigation springen

Gesellschaft : Breitensport-Preis für den Kanu-Club

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Itzehoer Wassersportler in Kiel ausgezeichnet

In der warmen Jahreszeit geht es aufs Wasser. Ansonsten herrscht weitgehend Ruhe im Verein. Wer das über den Itzehoer Kanu-Club (IKC) denkt, liegt weit daneben. Wie ein Jahr im Verein wirklich aussieht, zeigten die Verantwortlichen mit ihrer Bewerbung für den Breitensport-Preis von Landessportverband (LSV) und Barmer GEK. Und das mit Erfolg: Der Itzehoer Kanu-Club wurde am Montagabend im Kieler Haus des Sports für den dritten Platz mit 2000 Euro ausgezeichnet.

„Lernen fürs Leben – in meinem Verein“ lautete das Motto des Preises. LSV-Präsident Hans-Jakob Tiessen lobte den Beitrag der Sportvereine für die Gesellschaft: „Neben dem Erlernen von Bewegung und sportlichen Disziplinen fördern sie in jedem Alter ein gesundes Verhaltensmuster und übernehmen mit der Vermittlung von Werten auch pädagogische Verantwortung.“ Beim IKC gehört dazu zum Beispiel vor dem Saisonstart eine Öko-Schulung mit dem Naturschutzbund: Welche Tiere und Pflanzen leben an und im Wasser? Wie muss gepaddelt werden, damit es der Natur nicht schadet? Sicherheitstraining, Jugendfahrten, die die jungen Teilnehmer selbst organisieren, gesellige Veranstaltungen oder Hallensport im Winter nannte IKC-Vorsitzender Thorsten Ehlers als weitere Bausteine: „Das sind alles Bestandteile, die dazu beigetragen haben, dass wir den Preis bekommen haben.“

In Kiel wartete eine Auszeichnung, das war mit der Einladung klar. Aber mit dem dritten Platz habe er nicht gerechnet, so Ehlers. Für den Kreissportverband gratulierte Vorsitzender Himmet Kaysal: „Dies ist gerade für einen Monoverein eine großartige Leistung, alle anderen Bewerber waren große Mehrspartenvereine.“ Das habe den IKC mit Stolz erfüllt, sagte auch Ehlers.

„Für uns ist es ganz wichtig, dass wir ein Ganzjahresprogramm haben“, betonte der Vorsitzende. Der Verein wolle sich für Mitglieder, gerade auch junge, attraktiv machen – rund 160 sind es derzeit. Jüngere und Ältere sollten unter einen Hut gebracht werden, damit ein Wir-Gefühl entstehe. „Für uns als Kanu-Club ist Gemeinschaft ganz wichtig. Wir wollen zeigen, dass Sport im Verein am schönsten ist.“


Karte
zur Startseite

von
erstellt am 08.Dez.2015 | 17:32 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen