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Norddeutsche Rundschau

22. November 2017 | 08:37 Uhr

Breido Graf zu Rantzau bleibt Vorsitzender

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Kommunale Wählergemeinschaft will erste Kraft in Breitenburg bleiben – dafür stellen die Mitglieder die Weichen.

Keine Änderung an der Spitze der Kommunalen Wählergemeinschaft Breitenburg KWG): Die Mitglieder der stärksten politischen Kraft in der Gemeinde bauen auch weiterhin auf Breido Graf zu Rantzau und sprachen ihrem langjährigen Vorsitzenden bei den Vorstandswahlen einstimmiges Vertrauen aus.

Im Zuge seines Jahresberichts ging Breido Graf zu Rantzau unter anderem auf die jüngsten Kommunalwahlen ein. Sie hätten der KWG trotz intensiver Arbeit in Partei und Fraktion und Bindung neuer Mitglieder an die Wählergemeinschaft zwei Mandate weniger als erhofft eingebracht. Doch von dem Ausgang der Wahlen wollen sich er und seine kommunalpolitischen Freunde „nicht verdrießen lassen“ – im Gegenteil: „Wir machen weiter und sind mit unserem Bürgermeister Ingo Köhne und unserem Fraktionsvorsitzenden Karl-Heinz Bahr und mit anderen auch gut aufgestellt.“

Altbürgermeister Hermann Milde sprach einen Umstand an, der der SPD seiner Meinung nach Stimmen zugeführt hätte: „Die Parteimitglieder sind von Haus zu Haus gezogen und haben so für sich geworben.“ Mit Blick auf die Wahlen im Jahre 2018 rege er das auch für die KWG an. Um die Stimmengewinne der SPD zurückzuholen, sollten Vorstand und Fraktion ein Konzept erarbeiten.

Bürgermeister Ingo Köhne ging in seinem Bericht auf die „Baustellen innerhalb der Gemeinde“ ein und hob unter anderem den mit der Itzehoer Firma May abgeschlossenen Erschließungsvertrag für das Gebiet der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne in der Nordoer Heide hervor. Ingo Köhne teilte zudem mit, dass Ende März eine Baustelle der Stadtentwässerung Itzehoe im Kremper Weg eingerichtet wurde: „Es wird dort der Regenwasserkanal ausgewechselt, weil er defekt und zu klein ist.“ Diese Maßnahme stehe nicht im Zusammenhang mit dem B-Plan 9. „Von dort wird kein Regenwasser eingeleitet. Das Regenwasser versickert auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne.“

Ihrem Abschluss näherten sich die „Vernebelungsaktionen der Abwasserleitungen im Bereich Nordoe“. Ingo Köhne: „Es wurden 50 Stellen gefunden, in denen das Regenwasser in die Abwasserkanalisation fließt.“ Das weitere Vorgehen in dieser Sache und das erforderliche Handeln der Gemeinde werde mit dem Amt Breitenburg abgesprochen. Fakt sei allerdings: „Das Einleiten von Regenwasser in das Abwasser der Gemeinde Breitenburg ist verboten.“ Deshalb müssten auch Gespräche mit den betroffenen Grundstückseignern geführt werden.

Erfolgreich sei die jüngste Müllsammelaktion gewesen, an der sich viele Erwachsene und Kinder beteiligt hätten. Zuvor seien bereits Reifen, Bauschutt und Sitzgarnituren aus dem Breitenburger Moorkanal geholt worden.

KWG-Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Bahr befasste sich in seinem Bericht mit dem Gemeindehaushalt und nannte als größte Ausgabenposten in diesem Jahr die Umlagen (480 000 Euro), Schulkostenbeteiligung (100 000), Kindergärten (85 000), Brandschutz ohne Neuanschaffungen (36 000) und Sporthalle (26 000). Als eine große Aufgabe für die Gemeinde sah er an, die künftigen Bürger im B-Plan 9 in die gewachsene Gemeinde zu integrieren: „Das darf kein eigener Stadtteil werden.“

Abgestimmt wurde über die neuen KWG-Mitgliedsbeträge. Pro Jahr betragen sie jetzt für Einzelpersonen zehn und für Ehepaare 15 Euro.

Ergebnisse der Wahlen: Breido Graf zu Rantzau ( Vorsitzender), Julia Skerswetat (Schriftführerin), Claus Fötsch (Kassenwart), Ute Ørtoft (Beisitzerin).

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