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Brandschützer im Total-Werk mit neuem Hightech Löschfahrzeug

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Betriebsfeuerwehr bei Total Bitumen Deutschland in Brunsbüttel hat gestern offiziell ein neues Fahrzeug erhalten. Der mit Hightech gespickte Wagen des österreichischen Autobauers Rosenbauer ersetzt zwei betagte Einsatzfahrzeuge. 400  000 Euro hat Total dafür investiert.

Weitgehend freie Hand hatten Sicherheitschef Heiko Ristau und sein Stellvertreter Frank Nagel beim Zusammenstellen des Wagens. Ihr wichtigstes Kriterium: Der 18-Tonner soll möglichst klein ausfallen, um auf dem Werksgelände im Ernstfall wendig sein zu können. Er ist 8,40 Meter lang.

Das ULF 3200/750 ist mit einem 3200 Liter fassenden Wasser-Schaumtank sowie einem Vorrat an 750 Kilo Löschpulver ausgestattet. Die Wasserkanone auf dem Wagen kann Wasser 70 und Schaum 65 Meter weit werfen – mit einer Leistung von 3000 Litern in der Minute. Das gilt als ausreichend, weil der Wagen Wasser aus dem Hydrantensystem auf dem Werksgelände pumpen kann. Kanone und ebenso der ausfahrbare Lichtmast können per Fernbedienung oder aus dem Fahrerhaus gesteuert werden.

Trotz des hohen Anschaffungspreises wäre es ideal, wenn der Wagen nicht zum Einsatz käme, sagte Werkleiter Rainer Keiemburg gestern bei der Fahrzeugübergabe. Die selbst auferlegten hohen Sicherheitskriterien hätten den Kauf nötig gemacht. Bei Total ist eine Betriebsfeuerwehr für den Erstangriff im Einsatz, zuständig ist die Brunsbütteler Gemeindewehr. Dieses System, so Bürgermeister Stefan Mohrdieck habe sich bewährt. Bei Bedarf würde auch in der Nachbarschaft geholfen, bis die Industrieparkfeuerwehr vor Ort ist, erklärte Heiko Ristau.

Praktisch im Total–Werk: Die in der Produktion tätigen Mitarbeiter sind alle im Brandschutz geschult. „Deshalb kann hier jeder im Ernstfall gleich tätig werden“, so Ristau. Das spare wertvolle Zeit. Sie sollen in den nächsten Tagen mit dem neuen Löschfahrzeug vertraut gemacht werden.

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erstellt am 03.Nov.2015 | 10:35 Uhr

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