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Boy-Lornsen-Grundschule: Digitale Ausstattung aufgestockt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Freude ist groß an der Boy-Lornsen-Grundschule: Sie zählt zueiner Gruppe von 26 Bildungseinrichtungen im Kreis, die sich erfolgreich für eine finanzielle Förderung im Rahmen des Modellprojektes LandZukunft Dithmarschen beworben hat. Neben 14 Client-Computern, einem Beamer, 13 USB-Mikroskopen und Bildbearbeitungssoftware konnten jetzt 14 Digitalkameras im Wert von rund 20 000 Euro für die Schule in der Schleusenstadt angeschafft werden. „Somit können wir jetzt einen lang gehegten Wunsch einer Schüler-Wandzeitung endlich in die Tat umsetzten“, zeigt sich Schulleiter Uwe Niekiel begeistert.

Die Umsetzung scheiterte bislang an der fehlenden technischen Ausstattung. „An der Schule gib es leider viele finanzschwache Familien, deren Kinder nicht mal eben eine Kamera mit zur Schule bringen können. Diese Kinder wären in der Entfaltung ihrer Begabung benachteiligt“, erläutert Niekiel die vorhandenen Hürden. Hindernisse, die auch vom Arbeitskreis „Junge Küste“ erkannt wurden, der als Entscheidungsträger über die Förderung investiver Maßnahmen in Bildungseinrichtungen zu beurteilen hatte. Insgesamt 52 Bildungseinrichtungen nahmen mit ihren Projekten an der Ausschreibung teil. Doch lediglich die Hälfte der Bildungskonzepte erfuhren eine Förderung, für die 80 000 Euro Fördermittel im Rahmen des Modellprojektes LandZukunft Dithmarschen zur Verfügung standen. Ein Betrag, der im selben Umfang von den Trägern der förderungsfähigen Bildungseinrichtungen aufgestockt wurde.

Zur Förderung von Kindern mit besonderen Begabungen werden im offenen Ganztagsangebot nachmittags auch Themen angeboten, die über die Unterrichtsinhalte am Vormittag weit hinausgehen und häufig Elemente eines Lernplans für Kinder mit besonderen Begabungen sind. „Unsere Grundschule ist eine zertifizierte MINT-freundliche Grundschule. Die Mikroskope ermöglichen den Kindern ganz neue Sichtweisen auf die unterschiedlichsten Dinge“, so Niekiel. Die Computer und digitalen Fotokameras sollen ihrerseits den Schüler helfen, ihre individuellen Neigungen und Talente herauszufinden – beispielsweise durch die Gestaltung der Schülerzeitung als auch durch Fotos und Berichte, die in der Schule und auf der schuleigenen Homepage veröffentlicht werden.

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