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Norddeutsche Rundschau

13. Dezember 2017 | 16:22 Uhr

Dorffest : Borsflether trotzen Schietwetter

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Spaß für Groß und Klein: Veranstalter zufrieden mit Verlauf des diesjährigen Dorffestes – vor allem Kinderspiele sehr beliebt.

von
erstellt am 18.Aug.2014 | 17:00 Uhr

Der Wettergott war nicht gerade gnädig mit den Besuchern des Borsflether Dorffestes am Wochenende: Stürmische Böen, kühle Temperaturen und ergiebige Regenfälle machten einige der draußen stattfindenden Aktionen zu einer ungemütlichen Angelegenheit. Die Borsflether ließen sich aber die Feierlaune nicht verderben und machten das Beste aus dem typisch norddeutschen Schmuddelwetter.

Das Fest startete am Sonnabend früh um 8 Uhr mit dem traditionellen Wecken durch den Borsflether Spielmannszug. Vormittags fanden dann die vom Verein Aktiv für Borsfleth organisierten Kinderspiele statt. „Wir mussten einige Spiele ins Zelt verlegen, aber die Beteiligung war super und die Kinder hatten Spaß“, zeigte sich Organisatorin Thekla Bratzke zufrieden. Unter den insgesamt 110 Teilnehmern waren bei den sechs- bis achtjährigen Amelie Feitkenhauer und Jan Matalewski am erfolgreichsten und wurden als König und Königin gekrönt. Bei den neun- bis elfjährigen hatten Lynn Hufnagel und Thorge Spiering die Nase vorn und bei den zwölf- bis 16-jährigen siegten Caniscia Mescia und Marcel Hansen.

Im Anschluss an die Siegerehrung im Gemeindehaus ging es im Umzug unter Führung des Spielmannszuges zum Kesseldeich. Für die Kinder stand ein geschmückter Festwagen bereit. Höhepunkt am Deich: Die Besucher ließen zahlreiche Luftballons in den Himmel steigen. Daran befestigt waren Postkarten, die hoffentlich Antworten aus der Ferne zurück nach Borsfleth bringen.

Auch am Nachmittag stand wieder ein buntes Programm für die Kinder an: Die Ponys vom Hof Franzenburg erfreuten sich ebenso großer Beliebtheit wie das Bungee-Trampolin in der Carl-Lensch-Straße neben dem Festzelt. Besonders begehrt waren aber die Fahrten im Feuerwehrfahrzeug inklusive Blaulicht und Martinshorn. Hier waren Überstunden für die Fahrer angesagt. Zwischenfazit von Feuerwehrmann Thomas John: „Wir wollten eigentlich um 17 Uhr aufhören, aber das wird wohl nichts.“ Am Abend waren dann Party im Festzelt angesagt, das zu später Stunde gut besucht war: „Ab 22 Uhr ging es so richtig los. Die jungen Leute kommen ja eher etwas später“, berichtete Bürgermeister Peter Mohr.

Am Sonntag organisierte die Freiwillige Feuerwehr unter Leitung von Wehrführer Heiko Mohr eine Dorfrallye für Groß und Klein. „Wir haben uns einige nette Spiele für die Teams ausgedacht. Das wird nicht ganz einfach“, sagte Mohr, der allen Teilnehmern beim Start am Gemeindehaus die Aufgaben erklärte. An mehreren, über den Ort verteilten Stationen mussten die Gruppen Fragen zum Dorf beantworten oder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Neben einem Hindernisparcour galt es zum Beispiel möglichst viele Bälle auf Zeit durch einen Feuerwehrschlauch zu bugsieren. Keine einfache Aufgabe – zumal, wenn der Schlauch am Deich liegt und die Bälle bergan transportiert werden müssen. „Die Rallye wird von Jahr zu Jahr beliebter“, stellte Bürgermeister Peter Mohr fest und dankte allen Helferinnen und Helfern im Namen der Gemeinde für ein gelungenes Dorffest.


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