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BAUSTELLE : Bodenproben für das Haus der Jugend

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Untersuchung auf dem Grundstück für das künftige Itzehoer Haus der Jugend soll Klarheit über Untergrund bringen. Baubeginn Ende des Jahres angestrebt.

„Den ganzen Tag rappelt und rumpelt es“ – so beschreibt eine Anwohnerin, was sich in den letzten Tagen auf dem künftigen Standort des Haus der Jugend an der Grunerstraße abspielte. „Das ist ein ganz normaler Vorgang: Es werden Baugrund-Untersuchungen gemacht. Das machen wir bei jeder Baustelle“, erklärt Heyo Buurman, der im Rathaus das Gebäudemanagement und die Bauaufsicht leitet. Es wurde an verschiedenen Stellen gebohrt, die Bodenproben würden nun ausgewertet, um Rückschlüsse zu ziehen, ob man es zum Beispiel mit Sand oder Mutterboden zu tun habe und wo der Grundwasserstand liegt. So könne entschieden werden, ob etwa die Fundamente breiter gebaut werden müssen oder ob womöglich sogar eine Pfahlgründung nötig ist.

Unerfreulich wäre es, wenn man auf Schlick oder Torf stoße, so Buurman, weil dann der Boden ausgetauscht werden müsste oder Pfahlgründung erforderlich sei. Gebaut werden könne dann dennoch – „es würde nur teurer“. Doch nach derzeitigem Stand sehe es gut aus, so Buurman. Das Gelände sei in den 70-er Jahren von der Stadt selbst aufgefüllt worden, als man es von Gruner übernahm.

Zu einem früheren Zeitpunkt wären die Proben nicht sinnvoll gewesen. Denn erst, wenn genau feststehe, wie und wo das Objekt liegt, könne man gezielt bohren.

Als nächstes muss noch ein Artenschutz-Gutachten klären, ob womöglich geschützte Tiere oder Pflanzen auf dem Gelände zuhause sind. Außerdem müsse noch ein Teil der Rohrleitung, durch die in diesem Bereich die Itze fließt, verlegt werden. Wenn alles glatt läuft, könne dann zum Jahresende Baubeginn sein. „Der Bauantrag läuft.“ Das Jugendzentrum sei dann voraussichtlich ein Jahr später, also Ende 2015 fertig, schätzt Heyo Buurman.

Bereits einbezogen wurde die Agenda 21-Gruppe für ein senioren- und behindertengerechtes Itzehoe. „Die Zusammenarbeit klappt sehr gut“, freut sich Buurman. Das gelte bei dem Projekt für alle Beteiligten: „Alle arbeiten gerne daran.“ Das freut auch Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen. Alles laufe „geradlinig und ohne Gegenverkehr“ – zumal die Stadt alleine im Boot ist und es keinen Abstimmungsbedarf mit Zuschussgebern gibt.

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erstellt am 22.Mai.2014 | 12:00 Uhr

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