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Glückstadt : Blumiger Weg in die Gemeinnützigkeit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Verein „Aktiv für Glückstadt“ bereitet Antrag für Finanzbehörde auf außerordentlicher Versammlung vor und plant große Pflanzaktion.

Auf dem Weg in die Gemeinnützigkeit – in einer außerordentlichen Versammlung beschlossen die Mitglieder des Vereins „Aktiv für Glückstadt“ die für diesen Schritt notwendige Satzungsänderung.

36 Mitglieder kamen, um die notwendigen Voraussetzungen zu beschließen, damit die Gemeinnützigkeit beantragt werden kann. Die Abstimmung erfolgte ohne Gegenstimmen. Jetzt kann der Vorstand den entsprechenden Antrag einreichen. Die Mitglieder haben nach Genehmigung durch die Finanzbehörde die Möglichkeit, ihre Beiträge an den dann „eingetragenen Verein“ steuerlich abzusetzen. Auch sonstige Zuwendungen, wie zum Beispiel Spenden, können dann beim Finanzamt steuerlich geltend gemacht werden.

Daneben hat der Verein noch einiges auf der Agenda. Die große Pflanzaktion, die Klaus Eule organisiert, wird am 6. und 7. Oktober stattfinden. In Absprache mit der Stadt sind diverse öffentliche Flächen hierfür vorgesehen. Unter anderem einige freie Rasenstücke an der Kreuzung Janssenweg bei der Bürgerschule, am Molenkiekergang in der Nähe zu Penny, am Fritz-Lau-Platz bei den Parkbuchten und am Festungsgraben beim Park and Ride Platz. Ebenso im Rondell beim Bahnhofsvorplatz. Für diese Fläche sind Narzissen vorgesehen, alle anderen Stellen sollen mit Krokussen und Perlhyazinthen bepflanzt werden. Die entsprechenden Orte sind an den Pflanztagen markiert. Alle Helfer werden vor und nach der Pflanzaktion mit Essen und Trinken versorgt. Eule bittet um zahlreiche Helfer an den beiden Tagen: „Es kann keine Aufgabe von vier bis fünf Leuten sein. Es ist eine Sache des ganzen Vereins.“


Campingplatz auf der Docke


Glückstadt bekommt einen Campingplatz. Rami Müller plant mit Unterstützung seiner Mutter Aschwak Müller ab Anfang des kommenden Jahres auf der Docke den Bau eines Campingplatzes mit ungefähr 50 Stellplätzen und eines Zeltplatzes. Auf ihm soll es dann alles geben, was einen Campingplatz ausmacht. Unter anderem feste Wege, Beleuchtung, Toiletten, Duschen, Küche, Waschmaschinen, Ver- und Entsorgung und selbstverständlich auch WLan. Was Müller gar nicht möchte sind Dauercamper. Maximal sechs Wochen dürfen sich die Urlauber auf diesem Platz aufhalten. Und sollten einmal die Fluttore geschlossen werden müssen, haben die Gäste die Möglichkeit, über den Katastrophenweg das Gelände zu verlassen.

Ein weiteres Event kündigte Henning Plotz für Sonnabend, 11. November, an. Dann findet zum zweiten Mal das Lichterfest in Glückstadt statt. War es 2016 schon ein voller Erfolg, soll es in diesem Jahr noch größer werden. Um den Süderfleth und am Markt werden Verkaufsstände aufgebaut und der Einzelhandel soll an diesem Abend seine Öffnungszeit verlängern. Doch bevor es so weit ist, wird Horst Meiners von der Firma Meiners Elektrotechnik mit seiner Mannschaft die Lichterketten um die Bäume neu wickeln.

Am Ende der außerordentlichen Versammlung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, im Neubau am Hafenkopf eine Wohnung zu besichtigen. Gunther Gauder, er vermittelt die Wohnungen und Geschäftsräume in dem Gebäude, sagte: „Alle Wohnungen sind verkauft. Die gesamte untere Etage, die als Geschäftszeile gedacht ist, steht noch zum Verkauf. Hier haben Interessenten noch die Möglichkeit, in die Planung mit einzusteigen.“ Die ersten Wohnungen werden bereits bezogen.

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