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Norddeutsche Rundschau

16. August 2017 | 15:51 Uhr

Blaubeeren frisch vom Feld

vom

Auf dem Hof in Willenscharen können Besucher selbst pflücken / Auch Saft und Marmelade im Angebot

Willenscharen | Groß, süß und blau präsentieren sich die gesunden Blaubeeren an den mannshohen Sträuchern. Die Heidelbeersaison auf dem Gelände von Hans-Jörg Fölster und seiner Lebensgefährtin Susanne Herbst-Richter in Willenscharen wurde von vielen Liebhabern der gesunden Frucht lange herbeigesehnt. Nach rund drei Saisonwochen ist der Höhepunkt schon fast erreicht. Die Besucher müssten trotzdem keine Angst haben, ihre Eimer beim Pflücken nicht voll zu kriegen. "Die nächsten zwei Wochenenden sollten noch reichlich Früchte an den Sträuchern hängen", sagt Susanne Herbst-Richter.

"Gott sein Dank wird man hier nicht vorher und nachher gewogen", scherzten viele Pflücker. Denn Naschen ist hier ausdrücklich erwünscht. Viele Besucher kommen seit Jahren auf das Heidelbeerfeld, das hinter Willenscharen in Richtung Arpsdorf ausgeschildert ist. Unter ihnen auch das Ehepaar Breckwoldt aus Elmshorn, für die es "jedes Jahr ein eingespieltes Hobby" ist. Was sie mit den ganzen Blaubeeren machen? Pfannkuchen, Marmelade, Grütze und ins Müsli kommen die Früchte auch.

"Die Heidelbeeren sind so schön groß", freuen sich auch Nicoll und Sherin Münchau aus Wrist, die gerade eine Rundtour mit dem Trecker hinter sich haben. An einem der Tische im Freien sitzen Gäste aus Kellinghusen, Neumünster, Vaale und sogar Köln und genießen den leckeren Heidelbeerkuchen frisch aus dem Feldbackofen.

Die meisten von ihnen sind nicht zum ersten Mal hier. Neben Kaffee und Kuchen gibt es auch Würstchen, Pommes und Kartoffelsalat sowie kalte Getränke. Damit auch den kleinen Gästen nicht langweilig wird, ist ein großes Hüpfkissen aufgebaut. So wird auch ein Nachmittag auf dem Heidelbeerfeld schnell zum Familienausflug.

Wer nicht selbst aufs Feld möchte, kann auch gepflückte Blaubeeren oder Saft kaufen. Auch Honig, Marmelade oder Wein sind im Angebot. Das rund 30 Hektar große Feld, das damit das größte, zusammenhängende Heidelbeerfeld in Schleswig-Holstein ist, öffnet jedes Jahr zur Saison von Donnerstag bis Sonntag jeweils 9 bis 19 Uhr seine Türen. Für 500 Gramm selbst gepflückte Heidelbeeren zahlen die Besucher 1,65 Euro.

Auch Rollstuhlfahrer können in einem Korb vorn am Trecker zu den leckeren Sträuchern gefahren werden, ein behinderten gerechtes WC steht ebenfalls zur Verfügung. Und selbst bei Regen hat Susanne Herbst-Richter schon "Regencapes aus Abfalltüten" für die pflückenden Gäste zurecht geschnitten. Auf eines sollten Besucher bei sommerlichen Temperaturen allerdings selbst achten: "Sonnenschutz und ausreichend Flüssigkeit."

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erstellt am 09.Aug.2013 | 04:59 Uhr

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