zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

17. Dezember 2017 | 03:42 Uhr

Glückstadt : Binnenhafen: Saniert wird später

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Stadtwerkeleiter zieht ein positives Fazit über die Zusammenarbeit mit Hafennutzern. In diesem Jahr werden Dalben in Stand gesetzt.

von
erstellt am 16.Jan.2016 | 08:00 Uhr

Vier Jahre ist Karl-Heinz Jacobs jetzt Chef des Glückstädter Binnenhafens. Der Stadtwerkeleiter ist zufrieden, mit dem was sich bisher getan hat. „Es herrscht Leben im Hafen“, sagt Jacobs. Ihn persönlich freut es, dass immer wieder historische Schiffe kommen und das Hafenbild verschönern. Wie jetzt die „Albertha“. Und er kümmert sich darum, das weitere kommen.

Dies stand im vergangen Jahr zeitweise auf der Kippe. Denn die Dockschleuse musste saniert werden, über Wochen kam kein Schiff in den Hafen. „Das war vor allem für die Segler und die Yachtwerft eine Herausforderung“, sagt Jacobs. Es habe „zum Glück“ letztlich doch gut geklappt. „Wir sind von den Schleusenzeiten abhängig.“

Der Binnenhafen – das ist ein Zusammenspiel vieler Akteure. Geradezu begeistert spricht er von der Zusammenarbeit mit allen. Da sind zum einen die Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes, die mit ihren Aktionen den Hafen während der Matjeswochen zur Attraktion machen. „Die Unterstützung ist hervorragend.“

Auch mit der Yachtwerft, die ihre Schiffe aus dem Hafenbecken holen, laufe es gut. Klasse findet er, dass der Inhaber ein Modell einer Yacht am Hafenkopf aufgestellt hat. Als „Juwel“ für die Stadt bezeichnet er die Slipanlage des Rigmor-Vereins – ebenfalls am Hafenkopf. Denn auch dort werden historische und andere schöne Schiffe bearbeitet. „Das Bild bietet ein schönes Entree für die Stadt“, sagt er zu dem Blick auf die Schiffe, das weit hin sichtbar ist. Überhaupt sieht Jacobs den Hafenkopf mit seinen Treppen zum Wasser hin als einen tollen Anziehungspunkt für Gäste. Von Besuchern weiß er auch, dass sie es genießen dort im Strandkorb zu sitzen und den Hafen im Blick zu haben.

Eine enge Zusammenarbeit pflegt der Hafen-Chef zu den Seglern. Gemeinsam beschäftigen sie Klaus Kühn, der im vergangenen Jahr als Hafenmeister seinen Dienst antrat und sich um Liegeplätze und anderes kümmert. „Es sind die kurzen Wege und wir kennen uns“, erklärt Jacobs zum Miteinander mit den Seglern. Als das Land noch Eigentümer war, war dies manchmal schwieriger.

Vom Land hat der Stadtwerkeleiter damals 1,2 Millionen Euro bekommen für Investitionen. Das Geld liegt seither auf dem Sparkonto. Dieses Geld war die Bedingung dafür, dass die Stadt damals den Hafen übernahm, um ihn dann der hundertprozentigen Tochter – die Stadtwerke – zu übergeben. Denn klar ist, dass einiges an der Uferbefestigung gemacht werden muss. Nur noch nicht gleich, sagt Jacobs. „Es besteht kein akuter Bedarf.“ Was auf lange Sicht saniert werden muss, sind Teilstücke wie der Parkplatz zwischen Schleuse und Gaststätte „Alte Mühle“, ein Teilstück neben dem alten Salzspeicher und auf der anderen Seite ein Teil der Uferböschung, die den alten Rethövel-Deich hält. „Dort, wo einst der Kran der Firma Steinbeis stand.“ In den vergangenen Jahren und auch in diesem wird nur Geld für Erhaltungsaufwand ausgegeben. „Wir erneuern Dalben.“

Worauf Karl-Heinz Jacobs jetzt wartet, ist das Gutachten, welches die Stadt für das gesamte Hafenumfeld einschließlich Docke in Auftrag gegeben hat. „Das ist eine touristische Angelegenheit. Es ist eine Aufgabe der Stadt und nicht unsere. Wir unterstützen aber gerne.“

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen