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Bilanz bei Haus und Grund: In der Wilstermarsch wird der Wohnraum knapp

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 24.Apr.2015 | 11:24 Uhr

Drei Vorstandsmitglieder des Haus- und Grundeigentümervereins Wilster sind auf der Hauptversammlung im Hotel Busch in ihren Ämtern bestätigt worden. Jan Lange, zugleich Kassenführer des Ortsverbandes, wurde als 2. Vorsitzender ebenso wiedergewählt wie die beiden Beisitzer Eggert Sühl und Dr. Friedrich Wehr. Die Versammlung billigte die Jahresrechnung und erteilte dem Vorstand vorbehaltlos Entlastung.

Im Mittelpunkt stand der Jahres- und Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden. Dieser verwies auf den geringen Jahresbeitrag von nur 33 Euro. Mit dem Mitgliederausweis könne man bei vielen Vorteilspartnern Geld sparen. Dazu gehörten neben Baumärkten auch die Stadtwerke Wilster und Itzehoe, bei denen nach nur einem Jahr schon mehr als 1000 Vorteilskunden den angebotenen H&G-Sondertarif nutzten. „Mit Ihrem Mitgliederausweis können Sie bares Geld beim Energiebezug sparen“, lautete der Rat von Paul-Adolf Tietjen.

Positiv bewertete der Vorsitzende die Entwicklung auf dem lokalen Immobilienmarkt. Von einem Angebotsüberhang, wie er noch vor fünf Jahren unübersehbar gewesen sei, könne heute keine Rede mehr sein. „Ein gefühltes Überangebot in Wilster ist nicht mehr existent!“ so Tietjen. Auch bei qualitativer Betrachtung des örtlichen Wohnimmobilienmarktes scheine dieser eher leer gefegt zu sein. Zur weiteren Beurteilung nannte Paul-Adolf Tietjen auch Zahlen aus dem aktuellen Grundstücksmarktbericht des Gutachterausschusses des Kreises Steinburg aus dem Jahr 2013. So hätten 98 Kaufverträge für bebaute Grundstücke in Wilster und der Wilstermarsch mit einem Gesamtkaufpreis von rund 18 Millionen Euro einen Rekordwert der letzten fünf Jahre erreicht. Zur groben Orientierung könne man heute bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus (125 qm Wohnfläche, 750 qm Grundstück und 20 Jahre alt mit einem mittleren Gebäudezustand) von einem Wert von etwa 125  000 Euro ausgehen. Auf dem Mietwohnungsmarkt liegt die Nettokaltmiete bei monatlich fünf Euro pro Quadratmeter, bei qualitativ hochwertigen Top-Wohnungen bei gut acht Euro.

Tietjen stellte fest, dass die Leerstände von Wohnungen deutlich abgebaut worden seien und das Angebot eher als knapp zu bezeichnen sei.

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