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Norddeutsche Rundschau

11. Dezember 2017 | 07:36 Uhr

Gottesdienst : Biker trotzen dem Regen

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Gut besuchter Motorradgottesdienst in Wilster thematisiert das Glück

Trotz Regenwetters war der 17. Motorradgottesdienst in Wilster wieder ein voller Erfolg. Pastor Jens Siebmann begrüßte in der St. Bartholomäus-Kirche die Motorradclubs aus Brokdorf, Vaale, Hackeboe und Gastgeber Neuendorf sowie die Supbüddels, Herberts Kottmoor, Freakbrothers und Big Twins and Friends, außerdem alle „Biker-Rentner“. Gestaltet wurde die Andacht von Jens Siebmann, seinen Kollegen Telse Möller-Göttsche und Ulrich Palmer.

Mitglieder der Wilstermarsch-Clubs führten das Märchen Hans im Glück mit Christine Großkopf als Erzählerin auf und die Torge Schöne Band lieferte dazu nicht nur die passenden Lieder. Die Musiker ließen das Gotteshaus rocken und die Akteure zu When the Saints einmarschieren. Bon Jovis It’s my Life und „Leben so wie ich es mag “ (Peter Maffay) führten zu Hans (gespielt von Jörg Spötter), dem ein Motorradfahrer (Andreas Krey) seinen schweren Goldklumpen im Tausch gegen das Bike abnimmt. Nach einem Sturz tauscht Hans das Motorrad gegen ein BMX-Rad (bei Heiko Strüven) mit einer Flasche verbotener Substanzen. Vor denen rettet ihn ein Mädchen (Anja Vöske) und tauscht mit ihm ihren Roller und eine Bier-Flasche, Hans erhält für den Roller von einem Burschen (Jan Kuhrt) ein modernes Handy. Beim Tausch mit dem Scherenschleifer (Bernd Ketels) gegen einen Schleifstein stellt sich heraus, dass das Mobiltelefon Rüdiger Mengel gehört. Es wird von allen Gottesdienstlern anhand des markanten Klingeltons „Kikeriki“ eindeutig erkannt. Bei einer Rast fällt Hans der schwere Stein in einen Brunnen, aber er kommt nun schneller voran und trifft endlich bei seiner Mutter (Karin Kählert) ein. „Jeder empfindet Glück anders“, fasste Pastorin Telse Möller-Göttsche die Geschichte zusammen.

Pastor Ulrich Palmer aus Hohenfelde-Hörnerkirchen ist selber Biker und freute sich über die Einladung zum Gottesdienst. Er war für Carlos Steenbuck eingesprungen, der postalisch aus Dresden grüßte. Auch Rüdiger Mengel konnte an dem von ihm ausgearbeiteten Motorrad-Gottesdienst nicht live dabei sein – aber ohne Hahnenschrei kein MoGo. Mengel hatte die Route des Korsos im Anschluss ausgearbeitet, die dem Gottesdienst sein Thema gab. In vier großen Bögen, einem Glückskleeblatt gleich, fuhren die Biker durch die Wilstermarsch, um beim MFG Neuendorf ans Ziel zu gelangen. Bei Kaffee, Kuchen und Grillwurst klang der Tag aus.

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