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Norddeutsche Rundschau

24. Oktober 2017 | 08:46 Uhr

Bewegungsraum für Deichmäuse

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

St. Margarethener Kindertagesstätte erweitert Räume und Angebot / Gemeinde fördert Einrichtung und investiert in den Ausbau

shz.de von
erstellt am 07.Dez.2013 | 00:34 Uhr

Die Gemeinde St. Margarethen hat in diesem Jahr ihre Kindertagesstätte Deichmäuse für Kinder unter drei Jahren erweitert. Entstanden ist ein Bewegungsraum für die Kleinsten. „Dafür sind wir sehr dankbar“, betont Kita-Leiterin Heike Jacobsen im Namen ihres Mitarbeiterteams.

„Der Raum bedeutet für uns auch eine Arbeitserleichterung“, fügt sie hinzu. Bietet er doch Ausweichmöglichkeit, wenn die Kinder in der Familiengruppe auch mal getrennt betreut werden müssen, beispielsweise wenn die älteren basteln. In der Familiengruppe werden sechs Kinder unter und sieben über drei Jahre betreut. Insgesamt besuchen 30 Kinder die Einrichtung, Anmeldungen fürs nächste Jahr liegen bereits vor.

Der Raum wurde früher für die Lagerung von Arbeitsmaterialien genutzt. „Glücklicherweise haben wir einen kleinen Abstellraum.“ Gemeindearbeiter Martin Mandrysch sorgte dafür, dass die großen Schränke abgebaut wurden und das Arbeitsmaterial anderweitig gelagert werden konnte. Wie viel Platz sich danach in dem Raum bot, erstaunte. Die Idee, ihn als Bewegungsraum zu nutzen, hatte Erzieherin Sabine Fiege, gemeinsam wurde die Gestaltung dann umgesetzt. „Wir haben uns ein Programm überlegt“, so Heike Jacobsen. Die früher als Spielzeugraum abgetrennte Ecke wurde umgestaltet und als Schlafraum integriert. Auf jeden Fall sollte der Hauptbereich zum Klettern, Greifen und Sehen animieren, so können sich die Kleinen im großen Spiegel selbst wahrnehmen. Die weiteren Spielgeräte kamen nach und nach hinzu – aufgrund zum Teil langer Lieferzeiten. Doch schließlich nahm der Raum Gestalt an und konnte bezogen werden. Wo es früher nicht so spannend war, ist es nun selbst für die schon etwas größeren Jungen und Mädchen interessant.

Um die Spielmöglichkeiten für die Unter-Drei-Jährigen schaffen zu können, wandte sich das Mitarbeiterteam an die Gemeinde. Und die stellte das Geld zur Verfügung. „Wir haben immer wieder in den Kindergarten investiert, diesmal waren es 2500 Euro“, erzählt der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Schwarz. Die Gemeinde sei auch früh damit angefangen, Betreuungsmöglichkeiten für Unter-Dreijährige zu schaffen. Ab ein Jahr sind die Kinder alt, mit denen Erzieherin Sabine Fiege arbeitet – in Anlehnung an das Berliner Modell. Dazu gehört ein Eingewöhnungsprogramm, bei dem ein Elternteil – meist ist es die Mutter – bis zu drei Wochen das Kind begleitet. Allerdings nur als Gast, ihre Rolle ist völlig passiv. „Es ist nur wichtig, dass sie da sind.“ Damit das Kind die innere Sicherheit erlange.

„Unsere Kita ist attraktiv. Wenn Eltern zum Schauen kommen, staunen sie über das Angebot“, fügt Heike Jacobsen hinzu. Sie lobt die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Die Gemeindevertreter um Bürgermeister Volker Bolten gingen auf die Bedürfnisse des Kita-Teams ein. „Wir sind ständig im Gespräch.“

Neu gestaltet werden soll noch das Außengelände der Kindertagesstätte wie Karl-Heinz Schwarz erklärte, der seinerseits voll des Lobes für das Kita Team – vier feste Mitarbeiter und eine Springerkraft – ist. „Wir ergänzen uns auch gut“, sagt Heike Jacobsen und fügt hinzu: „Wir arbeiten Hand in Hand und das macht Spaß, ist echt klasse!“ Karl-Heinz Schwarz: „So muss es auch sein, dann bringt es auch der Gemeinde Spaß. Und die Bereitschaft, etwas zu machen ist auf jeden Fall da, wenn alles gut läuft.“


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