zur Navigation springen

Vereinslandschaft : Bewegung in der Schleusenstadt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Unter dem Motto „Brunsbüttel, beweg Dich!“ baten Vereine aus der Stadt zum großen Aktionstag vor das Rathaus. Nicht nur gucken war gefragt, sondern mitmachen. Das ließen sich die Besucher nicht zweimal sagen.

shz.de von
erstellt am 25.Aug.2013 | 12:47 Uhr

Es war ein Spaß für die ganze Familie und eine gelungene Premiere: Zahlreiche Brunsbütteler Vereine luden am Sonnabend zum ersten gemeinsamen Aktionstag unter dem Motto „Brunsbüttel, beweg Dich!“ in die Koogstraße und auf den Rathausplatz der Schleusenstadt. Vier Stunden lang präsentierten sie sich dort den vielen Besuchern. Vor allem: Nicht nur zuschauen, sondern mitmachen, lautete die Devise. Und so wurden sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen immer wieder erfolgreich zur aktiven Beteiligung animiert.

„Das bringt richtig viel Spaß“, zeigte sich unter anderen Susanne Pohl-Steffens begeistert. Bei der Vorführung der Zumba-Gruppe des proFit Fitness-Therapie Zentrums unter der Leitung von Asja Kochen und Lotta Kurth ließ sich die Burgerin nicht lange bitten und folgte der Aufforderung mitzutanzen. „Es ist einfach toll, in so einer lockeren Gruppe zu tanzen. Das Schöne ist, dass man auch gerne mal Fehler machen kann, denn es geht hier nicht um richtig oder falsch, sondern einfach nur um den Spaß an der Bewegung zur Musik“, sagte Susanne Pohl-Steffens. Einen Besuch der Mittwochs- oder Montagskurse in den Kursräumen in der Delbrückstraße schloss die begeisterte Tänzerin anschließend nicht aus.

„Ich boxe mittlerweile seit 16 Jahren. Jedoch bestreite ich keine Wettkämpfe, sondern halte mich mit dieser Sportart einfach nur fit“, erklärte Björn Peters interessierten Zuschauern. Der 28-jährige vom VfB-Brunsbüttel hat unterschiedliche Sportarten ausprobiert und ist doch immer wieder beim Boxen gelandet. „Das Training ist extrem vielseitig und steigert nicht nur Kondition, Reflexe und Schnelligkeit, sondern auch die mentale Stärke“, sagte Peters. Dass Boxen nichts mit wildem Herumprügeln zu tun hat, stellten Trainer Marcel Tito und die 13-jährige Nachwuchsboxerin Tammy unter Beweis. Mutige, die sich nach einer kurzen Darbietung trauten, selber einmal die Boxhandschuhe anzulegen stellten schnell fest, dass Boxen einfacher aussieht, als es in Wirklichkeit ist.

Lange Schlangen bildeten sich am Astrotrainer der Pronova BKK. Insbesondere die jungen Gäste wollten den Simulator testen, der für Kampfjetpiloten und Astronauten entwickelt wurde. In diesem Trainingsgerät wurden die Kräfte nachgestellt, die auf den Körper des Piloten wirken, wenn dieser beschleunigt oder in den Kurvenflug geht.


Die Angebotspalette der Vereine war umfangreich, bezog sich jedoch nicht nur auf die körperliche Fitness. „Auch die grauen Zellen wollen fit gehalten werden“, hieß es bei Schachclub und Verein für Brunsbütteler Geschichte.

Dass körperliche und geistige Fitness im Zusammenhang mit der Ernährung stehen, wurde spätestens am Stand der Kleingärtner deutlich, die frische Erzeugnisse aus ihrer Anlage anboten.

Unterdessen bewiesen Sven (17), Nicole (18), Adrian (18) und Jan (18), dass Cocktails in keiner Weise Alkohol enthalten müssen, um zu schmecken. Mit dem Angebot des Mehrgenerationenhauses in Zusammenarbeit mit der Präventions-AG des Brunsbütteler Gymnasiums und des schulübergreifenden Ganztagsangebots sollten die Besucher auch ein wenig zum Nachdenken über das eigene Trinkverhalten angeregt werden.

„Es ist eine schöne Veranstaltung geworden und es freut mich, das so viele Besucher die Gelegenheit ergriffen habe vorbeizuschauen“, zeigte sich Bürgervorsteherin Karin Süfke in einer ersten Bilanz begeistert.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen