Haus der Krempermarsch : Bewegung beim Fahrstuhl

Ein Bagger leistet derzeit die Vorarbeit für den geplanten Außenfahrtstuhl am Haus der Krempermarsch.
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Ein Bagger leistet derzeit die Vorarbeit für den geplanten Außenfahrtstuhl am Haus der Krempermarsch.

Nach langwieriger Vorgeschichte haben die Bauarbeiten für barrierefreien Zugang zum Haus der Krempermarsch begonnen. Auch der Fahrstuhl soll demnächst montiert werden. Der war lange Streitthema zwischen Behörde und Stadt.

shz.de von
17. September 2013, 04:30 Uhr

Es gibt Themen, die werden mit der Zeit zu endlosen Geschichten. Der geplante Außenfahrstuhl am Haus der Krempermarsch ist ein solcher Fall. Das ehemalige Amtsgericht am Kremper Burggraben bündelt die örtlichen Vereine und Verbände und gibt ihnen eine gemeinsame Heimat. Da das stattliche Gebäude aber alles andere als behindertengerecht ist, soll der Fahrstuhl helfen, dass alle Besucher auch problemlos die oberen Stockwerke erreichen können.

Doch die Planungen verliefen bisher weitgehend im Sande. Auch der letzte geplante Termin verstrich wieder, ohne dass Vollzug gemeldet werden konnte. Noch Anfang des Jahres hatte Bürgermeister Volker Haack angekündigt, dass er für diesen Frühsommer mit der Fertigstellung des Fahrstuhls rechne. Lange konnten die Zweifel der Denkmalschutzbehörde, die den Baubeginn immer wieder auf Eis legte, nicht ausgeräumt werden. Für das ehemalige Amtsgericht gelten strenge Vorschriften, wenn es um Umbau-Details geht. Und vor allem der Fahrstuhl entwickelte sich zum Zankapfel zwischen Behörde und Stadt. Während Vereine wie die Volkshochschule und der Seniorenbeirat längst eingezogen sind, und auch die Stadtbücherei ihren Umzug bewältigt hat, blieb der Fahrstuhl Wunschdenken. Jetzt endlich scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Wer derzeit einen Blick auf den Hofbereich des Krempermarsch-Hauses wirft, entdeckt einen Bagger, der die große Aufgangstreppe abreißt, um Platz für den Fahrstuhl zu schaffen, der gleich im Anschluss montiert werden soll. Damit hätte die Geschichte dann doch noch ein – wenn auch spätes – Ende gefunden.

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