Prozess gegen Glückstädter : Bewährung für Schläger

Neun Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung bekommt ein Glückstädter als Strafe wegen einer Schlägerei. Und er muss dem Opfer Schmerzensgeld zahlen.

von
05. März 2018, 05:00 Uhr

Strafrichterin Katja Komposch sprach am zweiten Prozesstag einen 34-jährigen Glückstädter wegen gefährlicher Körperverletzung schuldig. Er soll einen 30-Jährigen geschlagen haben. Die Richterin verurteilte den Glückstädter zu neun Monaten Freiheitsstrafe, ausgesetzt auf zwei Jahre zur Bewährung. Als Auflage muss der 34-Jährige seinem Opfer 1500 Euro Schmerzensgeld zahlen.

Die Tat ereignete sich am 1. Mai 2017 kurz vor 4 Uhr morgens, am Fleth nahe dem ehemaligen ,,Königskeller“, einer Gaststätte. Zwischen dem Angeklagten und einem 20-jährigen Kumpel des Geschädigten gab es ein Geplänkel. Der Angeklagte suchte offenbar die Konfrontation. Der Geschädigte stellte sich dazwischen und bekam unvermittelt ein Trinkglas vom Angeklagten mitten ins Gesicht geschlagen. ,,Zwei Zentimeter weiter und die Halsschlagader wäre verletzt worden“, hieß es dazu zum Prozessauftakt. Der Geschädigte trug drei Schnittwunden an Stirn, Kinn und Hals davon, war eine Woche krankgeschrieben.

Drei Zeugen bestätigen die Version des Geschädigten. Entsprechend verurteilte ihn Richterin Komposch.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen