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Nord-Ostsee-Kanal : Betagte Fähre fällt immer wieder aus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die technischen Pannen im Betrieb der seit 46 Jahren über den Kanal setzenden Fähre „Oppeln“ in Burg nehmen zu.

Zunehmend bereitet die Technik der 46 Jahre alten Burger Kanalfähre „Oppeln“ Probleme. Nachdem sie am 5. September für neun Stunden wegen eines Getriebeschadens eine Zwangspause einlegen musste, fiel die Fähre vor zwei Tagen erneut aus. Wieder war es ein Getriebeschaden.

Von den 16 an 14 Fährstellen auf dem Nord-Ostsee-Kanal eingesetzten Fähren fällt die „Oppeln“ unter die Zuständigkeit des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel (WSA), die bis Rendsburg reicht. Sie ist die Jüngste unter den 45-Tonnen-Fähren. Nur die in Brunsbüttel fahrende 100-Tonnen-Fähre ,,Berlin“ ist mit Baujahr 1973 jünger. Außer in Brunsbüttel setzen nur in Nobiskrug zwei Fähren über die künstliche Wasserstraße über. Drei Neubauten sind in Planung – zwei Spitzfähren und eine Klappenfähre. Der erste Neubau soll 2017 in Dienst gestellt werden, wie WSA-Sprecher Thomas Fischer mitteilte.

Die Burger Fährstelle hat aber nicht nur mit der Technik des betagten Schiffes zu tun, sondern auch mit umfangreichen Sanierungsarbeiten der Fähranleger. Dazu teilte Fischer mit, dass beide Baumaßnahmen separat ausgeschrieben werden müssen. Zur Zeit werde an diesen Ausschreibungen gearbeitet. Bis Ende des Jahres soll der marode Klappenfähranleger Burg-Süd dann komplett neu gebaut werden. Bis Mitte 2015 soll schließlich auch der Spitzfähranleger Burg-Süd saniert sein.

Gerüchten, wonach in Burg ab sofort wieder alle Fahrzeuge die Fähre nutzen können, widersprach der WSA-Sprecher. Auch weiterhin gelte eine Lastbegrenzung von 7,5 Tonnen, betonte Fischer. Schwerere Fahrzeuge müssen unverändert auf die Nachbarfähren in Hochdonn, Kudensee, Hohenhörn, Ostermoor oder die Hochbrücken in Schafstedt und Brunsbüttel ausweichen.

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