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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 08:24 Uhr

Bester Plattdeutsch-Leser gesucht

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 10.Mär.2015 | 10:42 Uhr

Der Plattdeutsche Krink feiert in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen. Im März 2000 gründeten Reinhard Juhls, Fiete Martin, Hans-Jürgen Friedrichsen, Wilfried Hansen und Jürgen Franck im Rathaus den Krink.

Die erste Versammlung fand in Jürgen’s Hotel statt. „Zu dieser Sitzung kamen gleich über 30 Leute, und wir konnten einen Vorstand wählen“, erinnert sich Vorsitzender Jürgen Franck. „Wi hebbt een Barg beschickt in de Tiedt“, fasste Franck zusammen. Unter dem ersten Vorsitz von Hanna Regenbogen wurden Plattdeutsche Büchervorstellungen initiiert und die monatlichen Treffen ins Leben gerufen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Veranstaltungen im Jahresverlauf, die auch von Nichtmitgliedern besucht werden.

„Wir lesen im Heimatmuseum und organisieren das plattdeutsche Aarndankfest in der Jakobuskirche“, berichtet Franck. Grill- und Spieleabende, die Treffen bei einem Dithmarscher Gericht oder der Lesung mit Essen zu den Kohltagen gehören ebenso dazu, wie auch Einladungen aus anderen Orten für Niederdeutsche Lesungen von Krink-Mitgliedern. „Man kann uns buchen“, sagt der Voritzende, der sich über das Interesse an der plattdeutschen Sprache freut. Zur Jahresversammlung gehört traditionell das Grünkohlessen, das im Vereinslokal Strandhalle stattfindet. Dort treffen sich die Mitglieder auch immer am ersten Mittwoch im Monat, 20 Uhr, zum Krinkdrepen.

In diesem Jahr ruft der Krink die ganze Region zum „Dithmarscher Lesen“ auf. „Wir suchen den besten Plattdeutsch-Leser ab 18 Jahren“, erklärt Jürgen Franck. An insgesamt sechs Orten werden dazu Lesewettbewerbe organisiert, immer mit musikalischem Rahmenprogramm und eventuell auch einem Dithmarscher Imbiss. „Dazu konnten wir die Dithmarscher Volks- und Raiffeisenbank als Partner gewinnen, die in ihren Filialen auch den Vorverkauf übernommen hat.“ Im September und Oktober sollen die Lesungen stattfinden, einige Termine wie der 5.  September in Burg, der 12. September in Brunsbüttel und der 8. Oktober in Lunden stehen bereits fest. „Es ist geplant, dass jeder Teilnehmer etwa zehn Minuten Text von einem Dithmarscher Autoren vorliest“, erläutert Jürgen Franck den Ablauf. Eine Jury, die im Kern aus Ursula Nickels vom Krink, Marianne Ehlers vom Schleswig-Holsteinischen Heimatbund, Alt-Bürgermeister Wilfried Hansen und dem ehemaligen Kreispräsidenten Karsten Peters besteht, wird die Bewertung übernehmen. Das Lesefinale wird in Heide präsentiert. Bewerbungen bittet Jürgen Franck postalisch an: Breslauer Straße 20 in 25541 Brunsbüttel.

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