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Norddeutsche Rundschau

22. Oktober 2017 | 23:46 Uhr

Besser radeln: Stadt arbeitet an Masterplan

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Umfrage unter Radfahrern bis 19. September

von
erstellt am 01.Sep.2014 | 05:00 Uhr

Wie oft wird das Rad in der Stadt benutzt? In bestimmten Jahreszeiten besonders? Auf welchen Strecken? Fragen wie diese möchte die Stadt von ihren Bürgern beantwortet haben. Das Ziel ist der Masterplan Radverkehr.

Mit ihm sollen die Bedingungen für den Fahrradverkehr in den kommenden Jahren verbessert werden. „Neben dem Ausbildungs- und Freizeitverkehr soll sich das Fahrrad auch verstärkt im Berufs- und Einkaufsverkehr als alternatives Verkehrsmittel etablieren“, heißt es aus dem Rathaus. Begleitet wird das Projekt durch die Fahrradkommission der Stadt mit Vertretern aus Verwaltung, Politik, Polizei und Verbänden wie Allgemeiner Deutscher Fahrradclub oder BUND. Ende April bekamen zwei Büros aus Lübeck und Hannover den Auftrag, den Masterplan Radverkehr zu erarbeiten.

Erste Schritte sind gemacht – so seien die Breiten und der Zustand von Radwegen erfasst worden, berichtet Bernd Voss, Fahrradbeauftragter der Stadt aus der Tiefbauabteilung. An ausgewählten Radrouten rund um die Innenstadt werden Verkehrszählungen vorgenommen, auch eine Befragung in der Innenstadt lief schon. Jetzt hat die Stadt im Internet einen Fragebogen zur Mobilität mit dem Rad bereit gestellt. Er solle Erkenntnisse liefern, ob der Verkehr richtig, sicher und zweckmäßig laufe, so Voss. Die Radfahrer können Angaben machen zu ihrem Verkehrsverhalten, aber auch Problempunkte benennen, Vorschläge machen oder Wünsche äußern, welche Ziele besser erreichbar sein sollen. Auf einer Skala von „sehr wichtig“ bis „unwichtig“ können sie zudem einordnen, welche Bedeutung das Instandhalten von Radwegen, das Anlegen neuer Radstreifen sowie Abstellanlagen oder Ampelschaltungen haben. Auch in Schulen und bei großen Arbeitgebern in der Stadt wird die Umfrage laufen.

Der Fragebogen kann im Internet auf www.itzehoe.de heruntergeladen werden und soll ausgefüllt bis zum 19. September in der Tiefbauabteilung im Rathaus landen. Erste Ergebnisse zum Masterplan werden Ende des Jahres erwartet.


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