125 Jahre Feuerwehr in Steinburg : „Besonders hoher Stellenwert“

Die Feuerwehr feiert: Kreispräsident Peter Labendowicz (l.) und Landrat Torsten Wendt hatten einen Lego-Bausatz für die Kameraden im Gepäck.
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Die Feuerwehr feiert: Kreispräsident Peter Labendowicz (l.) und Landrat Torsten Wendt hatten einen Lego-Bausatz für die Kameraden im Gepäck.

Der Kreisfeuerwehrverband Steinburg feiert mit einem Festakt und einem Partyabend seinen 125. Geburtstag.

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26. August 2018, 14:38 Uhr

Mit einem Festakt und einem Partyabend gingen die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen des Kreisfeuerwehrverbands Steinburg (KFV) am Wochenende in die nächste Runde.

Vor den Sommerferien hatte der KFV mit einem Tag der offenen Tür sein Geburtstagsjahr eingeläutet. Am Freitagabend stand mit dem Festakt der offizielle Teil an. Kreiswehrführer Frank Lobitz freute sich über mehr als 150 Gäste aus Politik, Verwaltung und dem Feuerwehrwesen. Er stellte die Leistung der Kameraden in Steinburg heraus: „Wir haben in den vergangenen Jahren Gewaltiges geleistet und einen hohen Ausbildungsstand erreicht. Die Messlatte liegt sehr hoch.“ Lobitz beschränkte sich bei seinem Rückblick auf die vergangenen 25 Jahre. „Denn es ist ja noch gar nicht so lange her, dass wir unseren 100. Geburtstag gefeiert haben“, erklärte er mit einem Augenzwinkern.

In den Grußworten hob unter anderem der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Münsterdorf die Leistung der Feuerwehr hervor. „Bei allem Respekt für alle, die sich ehrenamtlich engagieren, aber die Feuerwehr nimmt in diesem Bereich doch einen ganz besonders hohen Stellenwert ein“, sagte Dirk Schümann. In einem launigen Vortrag spielten sich Landrat Torsten Wendt und Kreispräsident Peter Labendowicz die Bälle zu und erzählten auf diese Weise die eine oder andere Anekdote. Landesbrandmeister Frank Homrich unterstrich die Bedeutung der Traditionen für die Feuerwehr, sagte aber auch: „Wir müssen die Modernisierung vorantreiben.“ Homrich ließ indes auch einen Hauch von Selbstkritik durchblicken, als er erklärte: „Möglicherweise müssen wir mehr miteinander als übereinander reden.“ Für den nicht ganz ernst gemeinten Teil des Abends hatten die Verantwortlichen einen ganz besonderen Gast eingeladen. „Hauptfeuerwehrmann Hauke Hastig“ beschrieb das Leben in einer Ortsfeuerwehr in humoristischer und bisweilen bissiger Art.

Für die emotionalen Momente des Abends sorgten die Ehrungen, „die bei einer Feuerwehrveranstaltung nicht fehlen dürfen“, wie Frank Lobitz betonte. Peter Hollmann war als langjähriger Vorsitzender des Finanzausschusses ein verlässlicher Partner für die Feuerwehr. Der Dank des KFV überraschte ihn sichtlich. „Damit habe ich nicht gerechnet. Es ist schön zu sehen, wie sich die Feuerwehr in unserem Kreis entwickelt hat“, sagte er. Mit Axel Erdmann erhielt der Amtswehrführer des Amtes Wilstermarsch das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Bronze. Mit der silbernen Variante dieser Ausführung wurde der stellvertretende Kreiswehrführer Dirk Krüger geehrt.

Den größten Applaus erhielt Frank Raether. Der Vorgänger von Frank Lobitz war erst zu Beginn des Jahres zum Ehrenvorsitzenden gewählt, fehlte auf der Jahresversammlung aber krankheitsbedingt. Die Auszeichnung holte Lobitz nun nach: „Du warst Wegbereiter für viele Entwicklungen in den vergangenen Jahren.“ Raether gab das Lob zurück: „Einer allein ist nichts. Ihr alle seid dafür verantwortlich, was wir zusammen erreicht haben.“

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