Wirtschaft : Berufsmesse mit Rekordbeteiligung

Schüler-Team mit Lehrern Sabine Bernhardt-Kay (5.v.li.) und Jürgen Potthoff-Jürs (4. v. re) hat Berufsmesse gut vorbereitet.
Schüler-Team mit Lehrern Sabine Bernhardt-Kay (5.v.li.) und Jürgen Potthoff-Jürs (4. v. re) hat Berufsmesse gut vorbereitet.

47 Unternehmen und Einrichtungen werden in die Gemeinschaftsschule kommen

shz.de von
19. Januar 2015, 16:53 Uhr

Rekordanmeldung für die siebente Berufsmesse: 47 Unternehmen, Handwerksbetriebe, Einrichtungen, Fach(hoch)schulen und Hochschulen werden am Freitag, 23. Januar, von 14 bis 17 Uhr der Gemeinschaftsschule (GmS) mit Oberstufe zu Gast sein. Seit 2008 – damals mit 15 Teilnehmern – schreibt die „Berufsinformationsmesse“ Erfolgsgeschichte. Von Jahr zu Jahr entdeckten stetig mehr Ausbilder und Bildungsanbieter die Veranstaltung als ideale Plattform für die Nachwuchswerbung.

Nach Einrichtung der gymnasialen Oberstufe mit der Möglichkeit des Erwerbs der allgemeinen Hochschulreife gab es noch einmal einen Sprung nach vorn. „Die aktuelle Zahl toppt alles bisherige,“ sagt Lehrerin Sabine Bernhardt-Kay. Gemeinsam mit dem Kollegen Jürgen Potthoff-Jürs steht sie den Schüler-Organisatoren bei der Messeplanung zur Seite. Neben der traditionell engagierten Gruppe aus den Flex-Klassen sind neu Jugendliche aus den zwölften Jahrgängen der Oberstufe hinzugekommen.

Mit der Teilnehmerwerbung startete das Messe-Team bereits vor den Herbstferien. Gut passte, dass die Zwölftklässler kurz zuvor Wirtschaftspraktika absolvierten: „Da haben wir gleich die Chance genutzt, Firmen anzusprechen“, sagt Julie (18). Neben dieser Werbemaßnahme konnten die Schüler auch auf die Adressen ihrer Vorgänger zurückgreifen. Ansporn für das Team ist neben dem Ehrgeiz, eine perfekte GmS-Veranstaltung auf die Beine zu stellen, das eigene Interesse. Für junge Erwachsene bietet die Messe einen reichen Fundus an Zukunftsideen.

Die Erfahrung zeigt zudem, dass Gespräche zwischen Firmenvertretern und Schülern zuweilen sogar sehr konkret werden können. So weit will Moritz (18) noch nicht gehen. „Informieren und einen Überblick verschaffen“ steht bei seinem Messebesuch an oberster Stelle. Yannick (18) peilt ein duales Studium an und will nach entsprechenden Möglichkeiten Ausschau halten. Verpflichtend ist der Messebesuch für Schüler der achten bis zwölften Klassen, aber auch jüngere GmSler und Eltern sowie Schüler aus anderen Schulen sind herzlich eingeladen. „Wir haben in allen Klassen Flyer verteilt und auch außerhalb der Schule Werbeträger aufgehängt“, erklärt Maria (15). In der Zielgeraden werden Mitglieder des Messe-Teams sich erneut ans Telefon hängen um bei „Wackelkandidaten“ nachzuhaken. Großer Wunsch außerdem: Mehr Zusagen vom bislang unterrepräsentierten heimischen Handwerk. Dafür verspricht die Gruppe eine flexible Handhabung: Anmeldungen aus diesem Bereich werden auch auf den letzten Drücker noch akzeptiert.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen