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Norddeutsche Rundschau

18. Oktober 2017 | 12:09 Uhr

Bereit für eine weitere Amtszeit

vom

Elke Goehlke-Kollhorst musste vor drei Jahren kurzfristig einspringen und hat Gefallen am Bürgermeisteramt gefunden

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2013 | 10:02 Uhr

Burg | Seit drei Jahren hat Burg mit Elke Goehlke-Kollhorst (KWV) eine Bürgermeisterin. Der 53-jährigen Bankkauffrau gefällt das vielschichtige Amt. Deshalb kandidiert sie bei der Kommunalwahl am 26. Mai für das Burger Spitzenamt.

Die erste Bürgermeisterin in der Geschichte der Gemeinde wurde Goehlke-Kollhorst am 30. September 2010. Der damalige Amtsinhaber Werner Hill (parteilos) hatte wie schon sein Vorgänger Georg Herwig (KWV) das Amt entnervt hingeworfen. Da Hermann Puck (CDU) als erster Stellvertreter schwer erkrankt war, übernahm Elke Goehlke-Kollhorst als zweite stellvertretende Bürgermeisterin die Leitung der 4300 Seelen zählenden Gemeinde.

Ihr erster großer öffentlicher Auftritt war die Eröffnung des Holzmarktfestes im August 2010. Sie hat stets ein offenes Ohr für die Belange der Burger. ,,Zu einem hohen Geburtstag gehört der Bürgermeister, ebenso wie zu öffentlichen Gemeindeveranstaltungen und hohen Hochzeiten", umreißt Elke Goehlke-Kollhorst ihre Auffassung vom Amt. Sie bemüht sich zudem, an allen Ausschusssitzungen teilzunehmen. ,,So weiß ich aus erster Hand, was läuft." Rund 30 Sitzungen kommen so jährlich zusammen inklusive Gemeindevertretung und Amtsausschuss. Dazu kommen die zahlreichen Wochenendtermine, an denen Veranstaltungen wie Burg kreativ, Geflügelschau, Messe und vieles mehr stattfinden. Zweimal pro Woche bietet Goehlke-Kollhorst zudem Bürgersprechstunden im Burger Amtshaus an.

In ihre bisherige Amtszeit fallen unter anderem der Bau des neuen Kindergartens, die Anschaffung des jüngsten Feuerwehrautos, die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf Energie sparende LED-Lampen, der Kauf und die Installation eines Luftwärmetauschers als Schwimmbadheizung, der aktuell laufende Neubau der Supermärkte von Edeka und Aldi im Ortszentrum. ,,Es ist immer ein Ergebnis unserer letztlich guten Zusammenarbeit in der Gemeindevertretung, wenn Projekte zügig auf den Weg gebracht werden", betont sie.

Den Rückhalt für das Zeit aufwendige Amt erhält sie von ihrem Ehemann Henning Kollhorst. Der 59-jährige Tischler steht voll hinter ihrem Engagement für Burg. ,,Ohne diesen familiären Rückhalt hätte ich das Amt wohl nicht übernommen", sagt die Bürgermeisterin.

Für die kommende Legislaturperiode sieht sie ihre Schwerpunkte darin, die Leerstände im Ort zu verringern und den touristischen Bereich zu stärken. ,,Die Wohnmobile müssen zurück an den Kanal", wünscht sie sich. Äußerst erstrebenswert wäre zudem die Einführung der Gymnasialstufe an der Gemeinschaftsschule. Der Antrag läuft bereits. ,,Die Voraussetzungen dafür erfüllt Burg." Und: ,,Straßeninstandsetzung wird ein Thema sein", betont sie und schränkt zugleich ein: ,,Das aber nur nach Lage der finanziellen Mittel." Goehlke-Kollhorst weiter: ,,Ich würde mir wünschen, das Rossmann nach Burg kommt, denn durch den Fortgang von Schlecker ist eine Versorgungslücke in diesem Bereich entstanden."

Sie weiß: "Burg hat viel zu bieten." Dabei denkt die Bürgermeisterin an den Bahnanschluss, das bereits vorhandene schnelle Internet, die Kindergärten, Vereine, Schulen, Museen, Geschäfte, Ärzte, Gastronomie und die einmalige Lage am Klevhang mit Au und Kanal vor der Tür.

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