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Norddeutsche Rundschau

18. August 2017 | 11:26 Uhr

Beim Jahrmarkt geht’s rund wie nie

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Traditionelles Fest startet in vier Wochen / So viele große Fahrgeschäfte wie niemals zuvor in Wilster – sogar Riesenrad ist dabei

In genau vier Wochen wird in Wilster wieder der alljährliche Jahrmarkt eingeläutet. Und Marktmeister Manfred Moltzau ist nach monatelangen Vorbereitungen davon überzeugt: „Da ist für jede Mütze etwas dabei.“ Nach seiner Einschätzung wird Wilster seinem Ruf als Standort des größten Jahrmarkts an der Westküste noch immer gerecht. Mit sieben großen Fahrgeschäften sei der Rummel so gut bestückt wie sonst nirgendwo in Schleswig-Holstein. Auch ein – wenn mit 20 Metern auch nur ein kleines – Riesenrad wird diesmal dabei sein.

95 Platzbewerbungen hatte es im Vorfeld gegeben, zehn weniger als 2015. Zusagen gab es am Ende genau 63. In diesem Jahr wird sich der Jahrmarkt zwar weitestgehend vom Marktplatz verabschieden. Die Zu- und Abfahrten über Op de Göten, Burger Straße und Kohlmarkt bleiben ebenso wie ein Teil der Parkplätze an der Kirche frei. Dafür soll das Geschehen auf dem Colosseumsplatz deutlich attraktiver werden. Insbesondere werde es dort keine Leerflächen mehr geben.

Marktmeister Moltzau, Bürgermeister Walter Schulz und ihre Mitstreiter setzen ansonsten auf ein im vergangenen Jahr bewährtes Konzept, das für alle Altersgruppen fast fünf Tage lang volles Programm und viel Abwechslung bieten soll. Die Veranstaltungsbühne wird diesmal nicht mehr vor dem einstigen Stamm-Haus, sondern im Trichtergarten stehen. Am Colosseum bauen zudem Colo-Betreiber Michael Mehrens und Ralf Maron wieder einen Biergarten auf. Walter Schulz freut sich vor allem, dass die lange diskutierte Verlegung des Jahrmarktstermins auf das dritte Juli-Wochenende offenbar ein voller Erfolg ist. Angesichts vergleichbarer Veranstaltungen sei man damit genau in eine attraktive Lücke für die Betreiber von Fahrgeschäften gestoßen. Auch die jetzt erstmals praktizierte Vorkasse bei Anmeldung sei problemlos gelaufen. Damit wollte die Stadt vermeiden, dass sich kurzfristig Fahrgeschäfte abmelden und dem Jahrmarkt wie im Vorjahr unschöne Leerflächen bescheren.

Mit vielen lokalen und regionalen Akteuren will die Stadt auf der Bühne im Trichtergarten für reichlich Abwechslung sorgen. „Und das alles bei freiem Eintritt“, betonen Schulz und Moltzau. Zwar, so bedauert der Bürgermeister, seien die Zeiten wohl vorbei, als sich beim Jahrmarkt auch noch viele Ex-Wilsteraner zur Erinnerung an alte Zeiten trafen und die Gaststätten bevölkerten. Walter Schulz hofft dennoch, dass bei dem bunten Angebot der Jahrmarkt von der Bevölkerung wieder gut angenommen wird, damit die Tradition weiterleben kann. Natürlich gibt es auch in diesem Jahr, so betont Birgit Mahlstedt vom Amt Wilstermarsch, auch wieder Malwettbewerb, Selfie-Aktion und das beliebte Zeitungsrätsel.


> Weitere Infos auf der Jahrmarkts-Homepage www.wilsterjahrmarkt.jimdo.com

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erstellt am 16.Jun.2016 | 15:59 Uhr

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