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Plattdeutsches theater : Bei der „Premiere“ geht viel schief

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Neuendorf-Sachsenbande: Theotermoker‘s feiern ihr 40-jähriges Bestehen mit einem Auftritt im Dückerstieg / Weitere Auftritte in Wilster und Kleve geplant

„Veerdig Johr Theotermoker‘s – wi fiert!“ Unter diesem Motto begrüßte Speelbaas Uwe Schröder die Gäste auf dem Saal vom Landgasthof „Zum Dückerstieg“ zur Premiere und dankte allen Fans, „de dat veerdig Johr unthol’n heb“. Dank galt Familie Prüß mit ihrem Team für die Unterstützung, nicht nur bei den Proben, sowie der Firma Ossenbrüggen für die neue Kulisse.

Schröder spickte sein Resümee mit Döntjes und erzählte, dass „Dat Verlegenheitskind“ der erste Dreiakter war, den de Theotermoker‘s auf die Bühne brachten. In 40 Jahren hat die Gruppe insgesamt 38 Stücke mit nur vier Wiederholungen gespielt. Die jetzige Spielzeit bestreiten de Theotermoker’s mit der Komödie „Nix as Kuddelmuddel“ von Jürgen Hörner – „für das wir eigentlich nicht viel üben mussten“, wie der Speelbaas bekannte.

Das Stück zeigt dem Zuschauer, was alles schief gehen kann und wie eine Premiere abläuft, wenn die Schauspielerinnen sich nicht grün sind, der Regisseur eine Liebschaft hat und der Techniker ein bisschen vertrottelt ist. Die Darsteller spielen dabei Doppelrollen und müssen sich gleich zweimal auf der Bühne verstellen, was bei der Premiere gut gelang.

In dem Stück werden Requisiten mit der Post verschickt, fallende Mehltöpfe verschwinden und einige Schrauben sitzen ziemlich locker. Gerhard Looft spielt den Regisseur und Fensterputzer, Jan Beimgraben ist Fred und guckt als Herr Buchfink gerne tief in die Flasche, Silke Schröder spielt Frau Säuberlich und führt als Gitti ein Doppelleben, Kerstin Meifort wird als Tilda ihre Blasenschwäche zum Verhängnis und sieht als Frau Buchfink Geister. Vera Carstens als Jolanthe und als Madame Kassandra hat nicht nur eine Kristallkugel, sondern auch einen magischen Anrufbeantworter. In den ersten beiden Akten kann das Publikum sehen, wie Theaterproben ablaufen, um dann im dritten Akt, bei der Premiere, ein jähes und unerwartetes Ende zu erleben. Wer noch keine Karten hat, kann sich für die Kaffeetafel am Sonntag, 23. November um 14.30 Uhr im Colosseum, noch bei Uwe Schröder unter 04823/1684 anmelden. Weitere Vorstellungen finden am 27. November um 20 Uhr und am 28. November um 19.30 Uhr im Colosseum, sowie am 3. Dezember um 19 Uhr mit Blasmusik im Klever Hof statt.

Traditionell schloss sich der Theaterpremiere der gemeinsam mit der Landjugend Wilstermarsch organisierte Ball an.

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