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Breitband-initiative : Bei 600 Verträgen gibt es ein Baggerfest

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Vertrag mit Stadtwerken Neumünster ist unter Dach und Fach. Mit den Informationsveranstaltungen in den Gemeinden geht es Schlag auf Schlag weiter.

Der Startschuss für das schnelle Internet im Kreis Steinburg ist endgültig gefallen: Henning Ratjen, Verbandsvorsteher des Zweckverbandes „Breitbandversorgung Steinburg, und Matthias Trunk, Geschäftsführer der SWN Stadtwerke Neumünster, unterzeichneten jetzt offiziell den Kooperationsvertrag zum Ausbau des Glasfasernetzes in über 60 Gemeinden des Kreises Steinburg.

Für Zehntausende von Steinburgern ist diese Unterschrift zukunftsweisend: sie haben die Chance, sich an die schnelle Datenautobahn anzuschließen. Seit Anfang des Monats wird in einem ersten Aktionsgebiet über 1000 Haushalten in den Gemeinden Fitzbek, Lockstedt, Oeschebüttel, Quarnstedt, Rade, Rosdorf, Sarlhusen, Störkathen, Wiedenborstel und Willenscharen der SWN-Glasfaseranschluss zu Sonderkonditionen angeboten. Weil im Gegensatz zu Ballungsräumen der Ausbau des Glasfasernetzes in ländlichen Gebieten sehr aufwändig ist, kann mit dem Ausbau nur begonnen werden, wenn eine Mindestzahl an Haushalten im Aktionsgebiet mitmacht.

„Wir brauchen bis zum 22. März mindestens 500 Verträge – bei 600 spendieren die Stadtwerke eine Anbaggerfete. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir dies hinbekommen und schon bald die ersten Bürger bei uns mit Höchstgeschwindigkeiten im Internet surfen können“, zeigt sich Verbandsvorsteher Ratjen optimistisch. Inzwischen haben die Stadtwerke ihren Aktionsradius sogar schon erweitert. In einem nächsten Schritt kommen weitere Ortschaften wie Mühlenbarbek und die Moordörfer an die Reihe.

Für das seit vielen Jahren im Bereich Telekommunikation unterversorgte Gebiet stellt der Ausbau des Glasfasernetzes einen Meilenstein dar. „Eine leistungsfähige Internetverbindung ist für Privathaushalte, Unternehmen und die gesamte kommunale Infrastruktur heute schon genauso wichtig wie die Anbindung an die Autobahn“, betont Ratjen. „Wir machen einen echten Innovationssprung und setzen uns damit mit an die Spitze des Glasfaserausbaus in Deutschland – und das mit einem kompetenten, professionellen und erfahrenen Partner.“

„Die Stadtwerke Neumünster gehören zu den führenden Anbietern von Breitbandanschlüssen in Schleswig-Holstein und haben inzwischen über 8000 Kunden“, unterstreicht SWN-Geschäftsführer Matthias Trunk. „Der Telekommunikationsbereich ist inzwischen zu einer tragenden Säule in unserer auf Innovation und Zukunftsorientierung ausgerichteten grünen Unternehmensstrategie geworden.“

Mit dem Kreis Steinburg haben die Stadtwerke Neumünster bereits das zweite europaweite Ausschreibungsverfahren für den Ausbau des Glasfasernetzes in einem ländlichen Raum für sich entscheiden können. Der Zweckverband „Breitbandversorgung Steinburg“ verfolgt mit dem Ausbau des Glasfasernetzes ein ehrgeiziges Ziel: Alle 102 Mitgliedsgemeinden sollen den Anschluss an die Datenautobahn erhalten.

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erstellt am 16.Feb.2014 | 08:51 Uhr

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