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Popstars in Heide : Begeisterndes Konzert der Superlative

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

25 000 Besucher auf Heider Marktplatz freuen sich über deutsche Musikstars. Bürgermeister Stecher freut es: „Wir haben Stadtgeschichte geschrieben“.

25  000 begeisterte Menschen haben am Sonnabend auf dem Heider Marktplatz mit Alexa Feser, Nico Santos, Joris, Johannes Oerding und Adel Tawil in fröhlicher Atmosphäre gefeiert. Veranstalter, Stadt und Polizei zogen ein positives Fazit zu stars@ndr2 live in Heide. Erstmals war der Norddeutsche Rundfunk mit seiner Freiluft-Konzertreihe an der Westküste zu Gast.

Es passte alles an diesem Tag. „Ihr habt euch das tollste Wetter der Welt ausgesucht. Und jetzt tanzen wir ‚ne Runde auf diesem wunderschönen Platz.“ Mit diesen Worten eröffnete Alexa Feser das Programm, das in den folgenden Stunden ein musikalisches Feuerwerk bot. Bürgermeister Ulf Stecher zeigte sich voll des Lobes: „Mit ‚stars@ndr2’ haben wir Stadtgeschichte geschrieben. Noch nie haben sich so viele Menschen auf unserem Markt versammelt. Bei allen, die dafür gesorgt haben, dass es friedlich über die Bühne gegangen ist, möchte ich mich ganz herzlich bedanken“, so Stecher. Ausgelassene Stimmung machte sich auf dem Festival-Gelände bereits am frühen Nachmittag breit, als tausende Besucher auf Deutschlands größten unbebauten Marktplatz strömten, um die ersten Musiker live zu erleben. Das Moderatoren-Duo Holger Ponik und Ilka Petersen war zuvor mehrere Stunden im Einsatz und sendete aus der Innenstadt von einem Bühnen-Lkw.

Den angesagten deutschen Singer-Songwriter mit bürgerlichem Namen Joris Ramon Buchholz wollte auch Lena Stammermeyer hautnah verfolgen. Die 14-jährige Itzehoerin sei „ein glühender Fan“ wie sie im Gespräch mit unserer Zeitung bekannte. Deshalb machte sich Lena mit ihren Eltern und zwei Freundinnen schon früh auf den Weg. „Joris ist mein großer Schwarm, meine Liebe. Ich war super-glücklich, als ich von seinem Gastspiel in Heide erfuhr. Bei seinem Stück ‚Herz über Kopf’ zerfließe ich jedes Mal. Ich muss dann auch jedes Mal weinen.“ Nach dessen fast eineinhalbstündigen Auftritt hoffte die Schülerin, noch mit ihrem Idol zusammenzutreffen in der Hoffnung, ein Autogramm und ein Selfie zu erheischen – doch keine Chance. Die hohe Bühne, ein Graben, der für die Fotoreporter reserviert war, Sperrgitter sowie zahlreiche Schutzkräfte schirmten die Stars hermetisch ab.

Sicherheit wurde groß geschrieben. Rucksäcke, Taschen, Waffen jeder Art und sperrige Sachen mussten draußen bleiben. An den Einfallstraßen zog das Technische Hilfswerk mit großen Fahrzeugen auf. Sie dienten als Lkw-Sperren. Sogar mögliche terroristische Attacken hatten die Veranstalter bei der Planung für das Mega-Spektakel auf dem Schirm. „Das muss wohl in der heutigen Zeit so sein“, sagte Besucherin Stefanie Rittmeyer. Gleichwohl blieb es das gewünschte große Fest mit Familiencharakter, das auch für die Kinder einiges bot. „Stars@ndr2 hatte einfach alles. Die Mischung stimmte. Ich wünsche mir, dass wir wieder so eine Veranstaltung bekommen“, fand die junge Heiderin.

Sie habe tolle Sänger mit einer hohen emotionalen Ausstrahlungskraft und schönen Texten erlebt. „Mir gefiel Adel Tawil mit seiner einfühlsamen Darstellung am besten. Seinen Song ‚Gott steh mir bei’ als Appell für den Frieden auf der Welt sollte sich die Menschheit zu Herzen nehmen.

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