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Norddeutsche Rundschau

18. Oktober 2017 | 08:21 Uhr

Faustball : Befreiungsschlag gelandet

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Bundesliga-Männer des VfL Kellinghusen feiern den ersten Saisonsieg.

von
erstellt am 26.Nov.2014 | 10:25 Uhr

Befreiungsschlag gelungen: Die Bundesliga-Faustballer des VfL Kellinghusen haben ihren ersten Saisonsieg gefeiert, der mit 5:0 (11:2, 11:2, 11:6, 11:3, 11:7) gegen Mitaufsteiger TV Kredenbach-Lohe sogar relativ deutlich ausfiel. Die Störstädter hatten eine Angriffswelle nach der anderen gefahren und immer wieder sehenswerte Punkte erzielt, so dass der Sieg am Ende auch in der Höhe verdient war.

Alle VfL-Akteure zeigten eine gute Leistung, wobei Kapitän und Hauptangreifer Tom Kröger noch ein wenig herausragte. Die ersatzgeschwächten Westfalen fanden gegen den VfL-Angriffswirbel kein Mittel, brachten aber auch die VfL-Abwehr mit harmlosen Aufgaben kaum in Schwierigkeiten. Neben Tom Kröger spielte bis Mitte des dritten Satzes die Stammformation mit Kevin Niehuus, Torbjörn Schneider, Erik Maas und Christopher Böhmker. Nachdem Trainer Bernd Schneider dann Angreifer Sascha Heidrich für den starken Tom Kröger eingewechselt hatte, kam ein kleiner Bruch ins VfL-Spiel, weil Heidrich etwas benötigte, um ins Spiel zu finden. Die Siegerländer kamen zwar von 1:8 auf 6:9 heran, doch mit zwei sehenswerten Angriffen beendeten die Kellinghusener auch diesen Satz erfolgreich.

Wieder mit Hauptangreifer Kröger ließ der VfL den Gästen im vierten Satz keine Chance. Erst den fünften Durchgang gestalteten die Kredenbacher etwas offener, weil die Konzentration beim VfL etwas nachgelassen hatte. Nach zwischenzeitlichen 3:5-Rückstand drehten Kröger und Co aber wieder auf und beendeten das Spiel schließlich mit dem 11:7-Satgewinn.

Bernd Schneider war mit seinem Team sehr zufrieden: „Wir haben heute gut gespielt, wurden aber auch selten gefordert. Die Stammfünf harmoniert immer besser und auch Sascha Heidrich kommt langsam in Fahrt, so dass ich uns auch für die nächsten Wochen gut gerüstet sehe.“ Mit diesem 5:0-Erfolg hat der VfL die Abstiegsplätze erst einmal verlassen und belegt mit 2:6 Punkten Platz sechs vor Kredenbach-Lohe (2:8) und Stern Kaulsdorf-Berlin (0:10).

Am Sonntag geht es für die Kellinghusener gleich mit einem weiteren Heimspiel weiter. Um 11 Uhr ist dann VfK 01 Berlin zu Gast in der Sporthalle Danziger Straße. „Wir wollen den Schwung aus dem Kredenbach-Speil mitnehmen und gegen den Topfavoriten eine gute Figur abgeben“, sagt Trainer Bernd Schneider. Auf einen Sieg zu hoffen wäre vermessen, aber den einen oder anderen Satz möchte der VfL schon gewinnen. „Wir haben uns gegen die Berliner immer anständig präsentiert und so soll es auch diesmal werden“, so Schneider.

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