Badespaß in Brokdorf : Becken mit Hochdruck gereinigt

Die Vorbereitungsarbeiten laufen: Katja Adebahr und Enrico Arndt leerten die Becken, um sie perfekt reinigen zu können.
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Die Vorbereitungsarbeiten laufen: Katja Adebahr und Enrico Arndt leerten die Becken, um sie perfekt reinigen zu können.

Das Freibad-Team arbeitet auf vollen Touren an den Vorbereitungen für die Freibadsaison – am 12. Mai soll es losgehen.

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24. April 2018, 05:07 Uhr

Im „Freibad an Diek“ in Brokdorf begannen noch bei winterlichen Temperaturen die Vorbereitungen auf die Badesaison – und laufen jetzt im warmen Frühling auf Hochtouren. Denn die Saisoneröffnung steht bevor. Am Sonnabend, 12. Mai, um 14 Uhr öffnet das Bad mit seiner etwa 5000 Quadratmeter großen Gesamtfläche seine Tore für die Besucher. Der Betrieb läuft dann bis September.

Zunächst musste das Freibad wieder vom Winter- in den Sommer-Modus überführt werden. Die Angestellten der Eishalle, Lutz Stüven, Enrico Arndt und Katja Adebahr, wechselten ins Freibad und beseitigten die Frostschäden in knapp acht Wochen Vorbereitung. „Trotz Kälte und Frost hatten wir keine nennenswerten Schäden festgestellt, aber einige Ausbesserungsarbeiten müssen wir schon vornehmen“, so Enrico Arndt. So mussten zwei Zuläufe im Nichtschwimmerbecken erneuert werden. „In der Verbindung von der Überlaufrinne zum Technikrohr ist die Kunststoffverbindung der Rohrbrücke porös geworden und muss ausgetauscht werden.“

Am deutlichsten hörbar sind die Arbeiten am Babybecken. „Das muss komplett abgerissen werden.“ Grund: die schlechten Außenmauern. Der vordere Bereich war schon nach vorn weg gebrochen. „Der Wasserverlust ist einfach zu groß geworden“, so Arndt. Dort ist Ole Paties mit einem auf einen Bagger montierten Pressluft-Hammer beschäftigt, das gesamte Becken abzureißen, und das ist hart – im wahrsten Sinne des Wortes. „Wertarbeit aus den 80er Jahren“, sagt Enrico Arndt. „Deshalb müssen wir mit schwerem Gerät anrücken.“ Immerhin: Aus den Marmorplatten der Außenbegrenzungen können noch Sitzgelegenheiten gebaut werden. „Das Becken muss nun leider erst einmal ersatzlos wegfallen“, bedauert Arndt. „Wir wünschen uns aber ein neues. Denn das gehört einfach zu einem Freibad dazu.“

Parallel hat das Schwimmbad-Team das Wasser aus den Becken abgelassen und mit Hochdruckreinigern den Schmutz und Dreck aus den Fliesenfugen heraus gespritzt. 20 Schubkarren kamen da zusammen. „Das sind Schwarzalgen, die wir als Düngerboden in die Beete streuen.“ Den Fußboden in den Becken haben sie mit Tellerreinigern behandelt, bis er glänzte, und in den Überlaufrinnen am Becken die Abdeckungen gesäubert. Dann warteten sie die Technik, füllten in die Kiesbehälter der Filteranlagen neuen Sand ein. Nun werden die Becken wieder mit Wasser aufgefüllt, und die letzten Nacharbeiten dauern noch an.

Unterdessen hat auch der neue Kioskbetreiber aus der Eishalle, Michael Rauch, an der Optik gearbeitet, auf dem Rasen und in einem Rosengarten Blumen gepflanzt. Am Eröffnungstag werden nun Bürgermeisterin Elke Göttsche und die Angestellten die Besucher begrüßen. „Dazu werden wir uns wieder einige passende Aktionen ausdenken“, verspricht Schwimmmeister Lutz Stüven.

Gemietet werden kann auch wieder die Geburtstagshütte für 10 Euro am Tag. Das Geld wird zur Verschönerung der Hütte verwendet. Im Lauf des Sommers soll es an einem Wochenende wieder eine längere Badenacht oder ein Nachtschwimmen geben. „Die Termine dafür hängen rechtzeitig im Bad aus“, so Stüven.

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