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Nordmarksiedlung : Baustelle mit schwieriger Umleitung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Vollsperrung für Verkehr in der Nordmarksiedlung. Eine Umleitung führt über Obendeich und Schwarzer Weg.

Seit dem vergangenen Jahr wird in der Nordmarksiedlung gebuddelt – und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Jetzt, wo etwa auf der Hälfte die Ver- und Entsorgungsleitungen liegen, sollen die stark lädierten Fahrbahndecken in der Nordmarkstraße zwischen Schwanenstraße und Pappelweg sowie in der Gartenstraße erneuert werden.

Ende der Woche war hierzu in beiden Straßen die alte Asphalt-Deckschicht mit viel Lärm und Staub abgefräst worden. Nur die Anlieger konnten dort fahren. Damit ist am Donnerstag und Freitag nicht mehr zu rechnen. Grund: Wegen der Asphaltierung müssen die Nordmarkstraße sowie die Gartenstraße abschnittsweise voll gesperrt werden. „Der 13. August ist dabei weniger kritisch, weil bei den Arbeiten ab Einmündung Blumenstraße bis zum Schwarzen Weg die Verkehrsteilnehmer noch über Schwanen-, Drossel- und Blumenstraße ausweichen können“, sagte Björn Johannsen von der Stadtentwässerung Glückstadt (SEG).

Am Freitag, 14. August, bleibt Anliegern dagegen eine Mega-Umleitung nicht erspart. Weil die Nordmarkstraße dann zwischen der Blumenstraße und den Gleisen der alten Temming-Steinbeis-Werkbahn die neue Decke erhält, muss der gesamte Siedlungsverkehr ab Pappelweg die Baustelle weiträumig über Stadtstraße, Herrendeich, Obendeich und Schwarzer Weg umfahren. Was zu Verkehrsbehinderungen führen könnte, denn der zur Gemeinde Engelbrechtsche Wildnis gehörende Schwarze Weg ist aufgrund seiner engen Straßenverhältnisse normalerweise für den Durchgangsverkehr gesperrt. Ein Begegnungsverkehr zwischen zwei Autos wird dort nur bei gegenseitiger Rücksichtnahme und einem Ausweichmanöver auf den unbefestigten Randstreifen möglich sein. „Je nach Witterung müssen Nutzer der Umleitungsstrecke dort auch noch mit Ernteverkehr rechnen“, warnt Johannsen.

Deshalb raten sowohl die Stadtentwässerung als auch die zuständige Tief- und Straßenbaufirma Krebs, Autofahrten am Freitag auf das zwingend notwendige Maß zu reduzieren oder Fahrzeuge von vornherein außerhalb des Baubereichs abzustellen. Dies gilt insbesondere auch für die motorisierten Bewohner der Gartenstraße, deren Grundstücke erst nach Auskühlung der neuen Deckschicht wieder mit Fahrzeugen zu erreichen sind.

Und weil in Glückstadt aufgestellte Straßensperrungen gerne ignoriert werden, weist Björn Johannsen darauf hingewiesen, dass weder die SEG noch die Firma Krebs eine Haftung für Verunreinigungen am Fahrzeug übernehmen, falls während der Asphaltierungsarbeiten die Straße befahren wird.

Während der hintere Teil der Nordmarksiedlung Ende der Woche wieder „schick daherkommen“, gehen in der Nordmarkstraße zwischen Pappelweg und Amselweg sowie in der Straße zum Entenufer die Bauarbeiten bis weit in den Herbst hinein weiter.

Im kommenden Jahr wird im Elster- und Pappelweg weitergearbeitet, wo es dann ebenfalls abschnittsweise zu Vollsperrungen kommen wird. Die größte Herausforderung für Stadtentwässerung, Baufirma und Bewohner der Nordmarksiedlung steht 2017 mit dem letzten Bauabschnitt bevor: Dann müssen nicht nur Amsel-, Finken- und Möwenweg, sondern auch die Nordmarkstraße zwischen Stadtstraße und Amselweg zumindest in Teilbereichen voll gesperrt werden. „Dieser Bauabschnitt ist nicht unproblematisch, weil eine Umfahrung der Baustelle so wie in den vorangegangenen Bauabschnitten nicht möglich sein wird“, erklärt Björn Johannsen.

 

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