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Norddeutsche Rundschau

21. August 2017 | 08:48 Uhr

Gesundheit : Baustelle Klinikum

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Montag beginnt der Umbau der Robert-Koch-Straße. Verkehrsteilnehmer müssen in Itzehoe mit Behinderungen rechnen.

Die Bäume sind weg, die Fläche bereit: Der Bau der neuen Robert-Koch-Straße beginnt am Montag, 15. Februar. Die Straße wird auf der gesamten Länge des Klinikgeländes Richtung Wald verschwenkt. Mit dem Vorhaben betritt das Klinikum im Wortsinn Neuland: „Wir haben schon alles Erdenkliche gebaut. Aber wir bauen zum ersten Mal eine Straße“, sagt Krankenhausdirektor Bernhard Ziegler.

Bis Ende des Jahres soll alles fertig sein – bis dahin bleibt die alte Straße in Betrieb. Werner Christiansen, Technischer Leiter des Klinikums, will die Beeinträchtigungen so gering wie möglich halten, aber: „Es wird immer wieder streckenweise für einige Tage zu halbseitigen Sperrungen oder zu Umleitungen bei den Zufahrten kommen.“

Zunächst wird der Wendehammer vor dem Haupteingang umgestaltet. Es wird ein Halteverbot eingerichtet, der Bereich darf dann nur von Bussen und Rettungswagen befahren werden. Für die Linien 4 und 8 werden provisorische Bushaltestellen eingerichtet, Taxis werden auf den Parkplatz- rechts vom Haupteingang umquartiert.

Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen am unteren Bereich der Robert-Koch-Straße. Dort wird in der ersten der insgesamt elf Bauphasen das Regenrückhaltebecken angelegt. Deshalb ist spätestens ab 22. Februar auf Höhe des Maria-Bornheim-Wegs auch die erste halbseitige Sperrung nötig. Die Zufahrt zum Maria-Bornheim-Weg ist dann nicht über die gewohnte Abzweigung möglich, sondern erfolgt über eine Umleitung hinter den Parkflächen. Die Bauarbeiten dort werden etwa drei Wochen dauern.

„Es fallen während der Bauzeit Parkplätze weg“, sagt Werner Christiansen, deshalb wird auf dem Hackstruck-Gelände – ziemlich genau gegenüber dem Haupteingang – während der Bauzeit ein Schotterplatz mit rund 95 provisorischen Stellplätzen eingerichtet.

Die ersten Gebäude auf dem Hackstruck-Gelände werden ebenfalls bald konkrete Formen annehmen. „Wir beabsichtigen, im zweiten Halbjahr mit dem Bau des Zentrums für psychosoziale Medizin zu beginnen“, sagt Ziegler. Eine mündliche Förderzusage des Sozialministeriums liege bereits vor. Die Gesamtkosten werden bei rund 18 Millionen Euro liegen. Dazu wünscht er sich ein Hotel, das mit einem Investor realisiert werden soll. Einzelheiten dazu stehen allerdings noch nicht fest.

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erstellt am 11.Feb.2016 | 05:33 Uhr

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