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Norddeutsche Rundschau

20. August 2017 | 08:46 Uhr

Bauprojekte belasten Bilanz des Theaters

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das Video läuft im Zeitraffer. Arbeiter wuseln wie Ameisen durch das Theater. Gekürzt ist der Film auch – und doch dauert es etliche Minuten, bis der Bühnenboden ausgetauscht und das Parkett im Zuschauerraum fertig bearbeitet ist. Mit bewegten Bildern illustrierte Volker Schott, Technischer Leiter im Theater Itzehoe, wie umfangreich die Arbeiten des vergangenen Jahres waren. Das zeigte den Politikern im Ausschuss für städtisches Leben, warum das Minus 2016 mit fast 2,66 Millionen Euro deutlich höher ausfiel als in den Jahren zuvor.

600  000 Euro wurden investiert, nicht nur im Saal, sondern auch in die Sprachalarmierung, die Trinkwasser- und die Feuerlöschanlage. In den Vorjahren waren es jeweils gut 80  000 Euro. Zudem gab es weniger Einnahmen wegen der Bauarbeiten: 187 Veranstaltungen waren 38 weniger als im Jahr 2015, sie lockten knapp 39  000 Besucher an – ein Minus von 13  000 gegenüber dem Vorjahr.

Verwaltungsleiter Martin Scholz betonte besonders die Kennzahl, die am meisten vom Theater beeinflusst werden kann: die auf das eigene Programm bezogenen variablen Erlöse und Kosten. Die „magische Zahl“ laute 110 Prozent, so Scholz mit Blick auf die Vorgabe der Politik. „Wir haben sie erreicht.“ Soll heißen: Bei Gesamtkosten von knapp 400  000 Euro blieb ein Überschuss aus den Einnahmen in Höhe von fast 47  000 Euro. Daraus errechnet sich ein Deckungsbeitrag von 111,81 Prozent – Latte übersprungen.

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erstellt am 17.Mai.2017 | 05:00 Uhr

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