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Norddeutsche Rundschau

14. Dezember 2017 | 05:39 Uhr

Aufforstung : Baumlücken werden geschlossen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bahnhofstraße soll im Herbst wieder eine vollständige Allee sein. Bergahorn ist als Ersatz für kranke Kastanien vorgesehen.

von
erstellt am 28.Feb.2015 | 16:04 Uhr

Neue Bäume braucht die Bahnhofstraße. Insgesamt 31 Stück sollen angeschafft werden, um die vorhandenen Lücken aus der jüngsten Fällaktion sowie früheren Abholzungen wieder aufzufüllen. Im Herbst wird gepflanzt: Bergahorn soll zukünftig zwischen den Kastanien stehen.

Bürgermeister Hermann Puck ist zufrieden mit dem Vorhaben, das die Gemeinde in die Hände der Itzehoer Niederlassung des Landesbestriebs Straßenbau und Verkehr (LVB) gelegt hat. Die zwei Kilometer lange Bahnhofstraße wird ihren Alleecharakter wieder bekommen. Puck: „Wir sind überzeugt, dass wir hier das Bestmögliche erreicht haben.“

Dass der LVB sich der Ersatzpflanzung für die Kastanien annimmt, hat zwei Gründe. Einerseits ist er ohnehin für eine Seite der Landesstraße 140 verantwortlich. Andererseits, sagt der Bürgermeister, verfüge die Behörde auch über das nötige Know-how. Daher schließe sich die Gemeinde gerne an. Die Kosten werden im unteren fünfstelligen Bereich liegen, erklärt Burkhard Kötter, stellvertretende Leiter der Itzehoer Niederlassung. Behörde und Gemeinde werden die Rechnung anteilig beglichen.

Bergahorn gilt, so Kötter, als resistent gegen Schädlinge und auch diese aus Asien nach Europa eingeschleppte Krankheit, die das Abholzen der Kastanien erforderlich machte: Bakterienbrand. Nebenher wird die Krone der ausgewachsenen Ahorne die Fahrbahn nicht so beschatten wie die Kastanien. Ausgewachsen ist ein Acer pseudoplatanus Erectum, so der biologische Name, 15 bis 20 Meter hoch. Wie die Kastanien schmückt im Herbst rotgelbes Laub die Bäume. Die Blätter hätten einen großen Vorteil, sagt Hermann Puck: „Sie lassen sich kompostieren.“ Er weiß auch: „Sicher hätte sich der eine oder andere etwas anderes gewünscht.“ Aber letztlich müsse die Neupflanzung zu den vorhandenen Bäumen passen. Außerdem sei ja ein Ziel, dass die Ahorne dort über Jahrzehnte stehen können.

Um das Pflanzen vorzubereiten, wird der Boden an den vorgesehenen Stellen ausgetauscht, der alte ist verbraucht. Der Landesbetrieb muss noch die Ausschreibung starten, dann können die Bergahorne im Herbst kommen. Puck betont: „Es ist unstrittig, dass die geschützte Allee wieder komplett ist.

Die Burger können sich zu den Öffnungszeiten des Amtshauses im Sitzungssaal ein Bild von den neuen Bäumen für die Bahnhofstraße machen und sehen, wo genau die stehen werden.

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