Baumgarten soll Kleinod werden

Ortstermin im Grünen: Die Mitglieder des Touristik- und Kulturausschusses machten sich ein Bild vom Baumgarten in Burg. Foto: Rother (2)
Ortstermin im Grünen: Die Mitglieder des Touristik- und Kulturausschusses machten sich ein Bild vom Baumgarten in Burg. Foto: Rother (2)

Ausschuss bildet Arbeitsgruppe zur Aufwertung des Parks / Bürger zum Mitmachen aufgerufen / Eingangstor wird abgebaut

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20. Mai 2011, 08:12 Uhr

Burg | Der Baumgarten in Burg ist ein wahres Schmuckstück, nur leider sieht man das an vielen Ecken nicht. Davon haben sich die Mitglieder des Touristik- und Kulturausschusses am Mittwochabend selbst ein Bild gemacht - und waren dabei immer wieder negativ überrascht über den zum Teil sehr schlechten Zustand.

Verwilderte Beete und Wildwuchs auf den Anlagen waren dabei noch das kleinere Problem. An vielen Stellen gab es deutliche Zeichen von Vandalismus. Bestes Beispiel dafür ist das Holztor am Eingang aus Richtung des Kindergartens. Und das sorgte nicht zum ersten Mal für Diskussionsstoff bei den Politikern. Bereits Ende 2009 hatten die Ausschussmitglieder entschieden, Angebote für ein neues Dach einzuholen. Das alte war mehrfach zerstört worden. Doch der Preis war zu hoch, die Kommunalpolitiker stimmten Anfang 2010 für den Abbau. Passiert ist nichts. "Dem Bauhof kann man sicherlich keinen Vorwurf machen, die hatten keinen Auftrag und sind ohnehin zu wenig Leute", sagte Lorenz Boie. Die Ausschussvorsitzende, Antje Osterholz (FDP), sieht vor allem den Bürgermeisterwechsel als Grund für den Verzug. Das soll jetzt geändert werden. Einstimmig erneuerte das Gremium seine Entscheidung. Hermann Puck (CDU), stellvertretender Bürgermeister, versprach eine "kurzfristige Erledigung". Das Tor soll erst einmal beim Bauhof eingelagert werden.

Irma Frisch (Kommunale Wählervereinigung, KWV) lag besonders der ehemalige Spielplatz am Herzen. Heute sind nur noch die Stellen zu erkennen, an denen früher die Wackelpferde standen, die alte Sandkiste ist zugewuchert und verdreckt. "Der wurde so gut angenommen, den sollten wir auf jeden Fall wieder herstellen."

Doch es gibt noch viele andere "Baustellen" im Baumgarten, der mit seinem "faszinierenden Baumbestand aus Stieleichen, Plantanen und anderen tollen Bäumen", so Boie, ein "Kleinod in Burg" darstelle. "Es gibt viele schöne Ecken, aber es wartet eine Menge Arbeit auf uns", meinte Osterholz. Die Ausschussvorsitzende und Lorenz Boie werden dabei den ersten Schritt gehen. Gemeinsam wollen sie in einer Arbeitsgruppe einen Plan erarbeiten, was alles zu tun ist und welche Arbeiten vorrangig zu erledigen sind. Dabei setzen die Kommunalpolitiker auch auf Unterstützung aus der Bevölkerung. "Es ist ein Bürgerpark, und es wäre toll, wenn sich auch der eine oder andere Bürger bei der Ideenfindung beteiligen würde", ruft Antje Osterholz auf. Interessenten melden sich bei Touristikfachkraft Maren Hopmann, Telefon 04825/1444.

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