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Norddeutsche Rundschau

17. Oktober 2017 | 14:07 Uhr

Bauhof: Viel zu tun für gepflegte Stadt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bauausschuss tagt auf dem Gelände an der Eddelaker Straße: Einblick in breites Aufgabenspektrum von Bank-Anstrich bis Baum-Fällung

20 feste Mitarbeiter und zusätzlich noch einmal dieselbe Zahl an Praktikanten und Teilnehmern an freiwilligen Qualifizierungsmaßnahmen sorgen in Brunsbüttel für ein sauberes Stadtbild und gepflegte Grünflächen. Der Bauhof ist ein Regiebetrieb der Stadt und versteht sich als Dienstleister für die Bürger. Das hob Gärtnermeister Dirk Maier, stellvertretender Bauhof-Leiter, beim Besuch des Bauausschusses auf dem Gelände hervor.

Beim Rundgang durch den Bauhof an der Eddelaker Straße führte Maier die Kommunalpolitiker durch die Fahrzeug- und Gerätehallen und die Werkstätten. Mit der eigenen Schlosserei, Tischlerei, Klempnerei und mit Maler-Fachkräften werden die anfallenden Reparatur- und Unterhaltungsarbeiten weitgehend selbst erledigt. Dazu gehören auch das Schärfen der Mähmesser sowie die Umstellung der Fahrzeuge und Geräte auf Sommer- bzw. Winterdienst. In dem umfangreichen Fuhrpark steht aktuell der Kauf eines neuen Großschleppers für das jetzt über 15 Jahre alte Vorgängermodell ins Haus. Maier wies auf ein Vorführgerät mit vielen Extras hin, dass jetzt getestet wird. „Dafür haben wir 75 000 Euro im Haushalt eingestellt“, erläuterte Ratsherr Heino Schmielau.

Den Bauausschussmitgliedern präsentierte Dirk Maier Pflasterflächen aus Betonplatten und gebrauchtem Kleinpflaster, die von zwei Auszubildenden für den Beruf des Gartenbauwerkers angelegt wurden. Dabei handelt es sich um schwer vermittelbare Jugendliche mit Förderschulabschluss, denen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt geboten wird. „Das haben sie gut gemeistert“, lobte der stellvertretende Bauhofchef die Arbeit der Azubis. Bei der Prüfung werde es aber höhere Anforderungen geben, da dann auch Gefälle, Stufen und Palisaden eingebaut werden müssten.

Die acht Mann starke „Gärtnertruppe“ des Bauhofs hat 75 000 Quadratmeter Grünflächen zu pflegen. „Das ist schwer zu bewältigen“, sagte Dirk Maier. Auf jeden Fall aber sei man bemüht, die Flächen unkrautfrei zu halten. Die Sportplatzpflege habe man jedoch an Fremdfirmen vergeben. Hinzu kämen 57 000 Quadratmeter an Straßenbegleitgrün. 2750 Straßenbäume sind zu pflegen, noch einmal dieselbe Zahl kommen in den Grünanlagen hinzu. Jährlich werden rund 200 neue Bäume gepflanzt, die einen Wertzuwachs um rund 100 000 Euro ausmachen. Die tatsächlichen Kosten liegen aber deutlich darunter, weil es sich vielfach um Ersatz- oder Ausgleichspflanzungen handelt. Viel zu tun hatte der Bauhof wegen der Baumschäden bei den zwei schweren Herbststürmen des vorigen Jahres. In den nächsten fünf Jahren, so blickte Dirk Maier voraus, müssten zudem alle Bäume an der Olof-Palme-Allee gefällt werden. „Sie sind nicht mehr standsicher“, sagte er zur Begründung.

Auch für die mehr als 2500 Ruhebänke, die im Stadtgebiet aufgestellt sind, ist der Bauhof zuständig. Die letzten davon erhalten gegenwärtig im Bauhof den letzten Schliff, erklärte Maier.

Insgesamt bilanzierte der stellvertretende Bauhofleiter: „Wir sind ein sehr leistungsfähiger Bauhof!“ In einem neu aufgelegten Flyer wird über das breite Arbeits- und Dienstleistungsspektrum das Fachdienstes Bauhof informiert.

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