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Norddeutsche Rundschau

17. Oktober 2017 | 10:16 Uhr

Nach Feuer: : Baugeschäft macht weiter

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Flammen vernichteten Mitte Dezember den Sitz des Baugeschäfts Otto Nagel GmbH in Dammfleth. Ursache war ein technischer Defekt. Inzwischen läuft die Verwaltungsarbeit in Bürocontainern, auf den Baustellen der Kunden gingen Maurer- und Zimmererarbeiten nahezu uneingeschränkt weiter. Inhaber Olav Lippke blickt zuversichtlich in die Zukunft.

Nach dem ersten Schock über das Großfeuer im Baugeschäft Otto Nagel GmbH in Dammfleth blickt Inhaber Olav Lippke (33) nun zuversichtlich in die Zukunft. „Es geht weiter“, sagt er. Hinter der Brandruine des alten Marschenhofes hat er in Bürocontainern die Verwaltungsarbeit wieder aufgenommen. Die 20 Mitarbeiter des Maurer- und Zimmereibetriebs konnten nahezu uneingeschränkt auf den Baustellen der Kunden weiterarbeiten.

Anfang 2013 war das Baugeschäft mit seinem Büro in den renovierten ehemaligen Wohntrakt des Hauptgebäudes eingezogen; der restaurierte Frontgiebel des historischen Hofes war ein Schmuckstück in der Wilstermarsch. Im hinteren Teil des Hauses, der früheren Scheune, befand sich das Baustoff- und Maschinenlager. Der Umzug des jungen Unternehmers und seiner Ehefrau von Itzehoe nach Dammfleth sollte der nächste Schritt sein. „Es war wohl Glück im Unglück, dass wir noch nicht mit unserem Privathaushalt eingezogen waren“, sagt Olav Lippke. Aber auch so geht der Schaden in die Hunderttausende. Als Brandursache geht die Kriminalpolizei von einem technischen Defekt aus. „Jetzt müssen wir gemeinsam mit der Versicherung eine Lösung für den schnellstmöglichen Wiederaufbau suchen“, sagt Olav Lippke.

Als der Marschenhof in der Nacht vom 14. auf den 15. Dezember nieder brannte, konnte die Feuerwehr glücklicherweise ein Übergreifen der Flammen auf die Nebengebäude und Baufahrzeuge verhindern, so dass die laufenden Bauaufträge weiter bedient werden konnten. Doch die Verwaltungsräume und das Materiallager waren nicht zu retten. „Unsere vordringliche Aufgabe ist es nun, die Verwaltung wieder aufzubauen“, sagt Olav Lippke. Die Bürocontainer bieten da eine gute Zwischenlösung. Internet, Telefon und Fax funktionieren wieder, die alten Kommunikations-Verbindungen behalten ihre Gültigkeit. „Ab 6. Januar sind wir wieder zu erreichen.“

Vor dem Betreten der Brandruine warnt der Unternehmer vor allem wegen der Einsturzgefahr der verkohlten Balken und Mauerreste ausdrücklich. Die Polizei hat einen entsprechenden Hinweis auf eine der Fensterscheiben geklebt. Die Bürocontainer der Otto Nagel GmbH sind über die Auffahrt neben der Ruine zu erreichen.
 

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