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Buntes Programm : Bauernmarkt zu Gunsten der Kirche

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Handel, Tanz und Musik rund um das Gotteshaus in Kollmar: Der Erlös kommt der Sanierung von Orgel und Kunstgegenständen zugute.

Bereits zum vierten Mal veranstaltet die Kirchengemeinde Kollmar-Neuendorf einen Bauernmarkt rund um die Kirche in Kollmar. Am nächsten Sonntag werden in der Zeit von 11 bis 17 Uhr viele Betreiber aus der Region auf dem Parkplatz an der Kirche ihre Stände aufbauen und Obst und Gemüse, Fleisch und Milchprodukte sowie Arbeiten von Kunsthandwerkern anbieten.

Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr mit einem Familiengottesdienst unter Mitwirkung des Kirchenchores und der Kita „De Strandlöper“. Um 11 Uhr wird der Markt mit der Vorführung der Tanzgruppe der Landfrauen aus der Kollmar- und Krempermarsch eröffnet. Ein umfangreiches Programm folgt mit Kirchenführungen und Turmbesteigungen, einem Kasperletheater und dem Auftritt der Liedertafel Kollmar.

Die Kinder können unter professioneller Anleitung eines Schmiedes selbst ein Erinnerungsstück herstellen. Die Konfirmanden haben eine Spielwiese vorbereitet, auf der Stockbrot am offenen Feuer gebacken werden kann. Im Kirchencafé gibt es Kuchen und Getränke und zur Mittagszeit Wurst und Fleisch vom Grill sowie eine vegetarische Minestrone.

Organisiert wird der Tag vom Förderkreis für Kunst in der Kirche Kollmar unter Leitung von Peter Dombrowski: „Die bisherigen Bauernmärkte verliefen sehr erfolgreich und wir hoffen auch dieses Jahr auf viele Besucher, um mit dem Erlös die Restaurierung von Kunstgegenständen in der Kirche unterstützen zu können.“ Alle Einnahmen sollen für die Sanierung der Orgel in Neuendorf und der Relieftafeln des spätgotischen Schreinaltars in der Kollmaraner Kirche eingesetzt werden.

Die Holzschnitzereien neben der Eingangstür in der Kirche wurden bei der Kirchensanierung in den 1960er-Jahren grau übergemalt. Die graue Farbe soll wieder entfernt werden, damit die alten Reliefs wieder farbenprächtig leuchten. Die historische Schreiberorgel sei ein bedeutendes kulturhistorisches Zeugnis, sagt Pastor Frank Petrusch. Leider befinde sie sich in einem erschreckenden Zustand. Für eine Sanierung rechnet er mit Kosten von 80 000 Euro. „Wir sind daher dringend auf die Unterstützung von Stiftungen, Ämtern und anderen Geldgebern angewiesen.“

Der Pastor wird die Kirchenführungen leiten und zusammen mit seiner Frau Pastorin Silvia Zwierlein das Kasperletheater gestalten. Unterstützt wird der Bauernmarkt von Arno Foth: „Ich bin zwar nicht Mitglied im Förderkreis, aber ich finde die Aktionen zum Erhalt unserer Heimatkultur wichtig. Deshalb helfe ich gerne mit, denn das Arbeiten in der Gemeinschaft für eine gute Sache macht Spaß.“

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