zur Navigation springen

Stadtentwicklung : Bauen im Eichtal: Investor gesucht

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Stadt Itzehoe wartet auf Bieter, die das geplante Neubaugebiet im Kratt entwickeln wollen.

Verlässlich muss er sein. Und erfahren. Und aus der Region. Die Stadt sucht nach einem Investor, der das Wohngebiet Eichtal-Kratt entwickelt. Auf einer Fläche von 11,2 Hektar sollen bis zu 100 Wohneinheiten entstehen. Bis zum 29. April können Bieter im Rathaus ihre Angebote einreichen.

„Die Hoffnung ist, jemanden zu finden, der wirtschaftlich und vom Know-how her in der Lage ist, das Projekt durchzuführen“, sagt Bürgermeister Andreas Koeppen. Das Projekt ist ein Neubaugebiet „in attraktivster naturnaher Lage in direkter Nähe zur Itzehoer Innenstadt“. 71 Prozent des ehemaligen Kleingartengeländes entlang des Spökelwegs gehören der Stadt, weitere 28 Prozent will sie sich von privaten Eigentümern sichern, die restlichen 1200 Quadratmeter im Privateigentum sind nicht Teil des Verfahrens. Gefordert sind ein Konzept für die Entwicklung des Gebiets und ein Kaufgebot. Mit den aussichtsreichsten Bewerbern wird nach dem Bieterverfahren über den Verkauf der Flächen verhandelt.

„Es ist ein Sahnestückchen, was wir da haben“, sagt Koeppen. Für die Stadt sei wichtig, dass es gut laufe, um Neubürger aus dem Umland, aber auch weiter entfernten Regionen zu gewinnen. So lange die Zinsen so niedrig seien, sehe er eine große Wahrscheinlichkeit, dass sich das Gebiet schnell fülle, so Koeppen. Deshalb haben sich auch schon Interessenten bei ihm gemeldet.

Diese müssen aus Sicht des Bürgermeisters neben Solvenz, Kontakten und Erfahrung eine weitere Qualität mitbringen: „Es soll jemand sein, der das in gutem Einvernehmen mit der Nachbarschaft macht.“ Denn die Anwohner im Kratt hatten sich gegen eine Anbindung des Neubaugebiets über die Waldstraße gewehrt, und das erfolgreich. Vorgesehen ist nun eine Nord-West-Anbindung von der Jahnstraße aus, deren Sanierung bis zur Kaiserstraße ebenfalls der künftige Investor zu übernehmen hat. Und im Bieterverfahren ist eindeutig festgehalten: Weder Baustellen- noch Schwerlastverkehr darf durch die Waldstraße oder über die südliche Zufahrt ins Kratt rollen.

zur Startseite

von
erstellt am 10.Mär.2016 | 05:34 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen