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Bauen im Dialog mit Nachbarn - keine Einwände

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erstellt am 24.Mai.2013 | 03:59 Uhr

itzehoe | Das Unternehmen wächst - und braucht Platz. Deshalb wollen die Itzehoer Versicherungen ihren Hauptsitz erweitern. Um den Anliegern die Pläne vorzustellen, hatten sie zum "Nachbarschafts-Dialog" eingeladen. Mehr als 50 Interessierte kamen. Das Unternehmen habe schon immer größtes Interesse an guter Nachbarschaft gehabt, sagte Vorstandsvor sitzender Wolfgang Bitter.

Vorstandsmitglied Uwe Ludka stellte die Pläne vor. Die ersten Bauabschnitte könnten 2015 abgeschlossen sein: ein Parkplatz auf dem jetzigen Bolzplatz an der Bahntrasse Itzehoe-Westerland sowie ein Büro- und Schulungstrakt, ebenfalls an der Westseite. Später soll mit einem mehrgeschossigen Anbau an der nördlichen Seite begonnen werden.

Grundsätzliche Einwände der Nachbarn blieben aus. Anwohner der Hansestraße wollten wissen, wie nah die Itzehoer an ihre Vorgärten rücken werden. Statt der erlaubten 16 Meter sehen die Pläne eine 30-Meter-Distanz vor, so Uwe Ludka. Der Natur-Grenzwall bleibe erhalten, ebenfalls die Parkplätze. Die neue Gebäudefront werde kurz gehalten, Licht- und Sonneneinfall würden kaum beeinträchtigt, so Architekt Roland Voigt. Nur die Einsicht auf die Grundstücke werde etwas größer. Die Nutzungsrechte der Anwohner der Edendorfer Straße würden ebenfalls nicht eingeschränkt, alle Stellplätze werden weiterhin über den Itzehoer Platz her erschlossen, erläuterte Planer Martin Stepany. Baulärm wollen die Itzehoer schon aus Eigeninteresse ausschließen.

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