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Norddeutsche Rundschau

18. August 2017 | 13:15 Uhr

Barrierefreiheit verstärkt im Blick

vom

itzehoe | In diesem Monat soll die Breite Straße komplett für den Verkehr geöffnet werden, zunächst zur Probe. Dieser Plan - der nächste Schritt könnte die obere Feldschmiede sein - ließ die Agenda-21-Gruppe für ein senioren- und behindertengerechtes Itzehoe aufhorchen. Nach einem Gespräch mit Vertretern der Tiefbauabteilung ziehen die Agenda-Mitglieder in einer Mitteilung ein positives Fazit.

Sie hatten gewichtige Fragen mitgebracht: Wie lässt sich die Barrierefreiheit mit dem Autoverkehr vereinbaren, wenn es keinen Bürgersteig im klassischen Sinne gibt? Was heißt die Veränderung für Senioren, Menschen mit Behinderung oder auch Eltern mit Kinderwagen? Die Antworten befriedigten: Auf beiden Seiten gebe es einen 1,50 Meter breiten "Bürgerstieg", bevor Fahrbahn oder Parkplätze beginnen. Ein rollstuhlgerechter Stellplatz mit entsprechender Beschilderung werde eingerichtet. Und durch die Entwässerungsrinne mit dem Kopfsteinpflaster sei die Markierung für sehgeschädigte und blinde Menschen gegeben.

Schon im vergangenen Jahr hatte die Agenda-Gruppe dem Sozialausschuss eine Liste überreicht, die aus ihrer Sicht wichtige bauliche Veränderungen in Itzehoe enthielt. Dabei war bereits von der Verwaltung signalisiert worden, dass bei künftigen Bauvorhaben verstärkt auf die Barrierefreiheit geachtet werde. Jetzt hätten die Vertreter der Tiefbauabteilung nachgelegt mit einer Aufstellung mit 13 Punkten, wo ein Umbau erforderlich sei, so die Mitteilung. Doch Hinweise aus der Bevölkerung sind weiter willkommen - beispielsweise zu Ampeln, die ein Akustiksignal brauchen, oder Bordsteinen, die abgesenkt werden müssten.Kontakt über die Agenda 21: Kirstin Hansen, 04821/1334714,

E-Mail juki_hansen@klosterforst.de, Petra Kreie, 04821/63339, E-Mail petrakreie@t-online.de.

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erstellt am 01.Aug.2013 | 04:59 Uhr

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