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Norddeutsche Rundschau

17. August 2017 | 17:56 Uhr

Natur : Bald schlüpft königlicher Nachwuchs

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ein Schwanenpaar hat es sich zum Brüten auf der Wiese des Fortuna-Bads gemütlich gemacht. Bald werden die Küken schlüpfen.

Christian und Wiebeke werden Eltern. Das Schwanenpaar, das nach König Christian IV. und seiner Lebensgefährtin benannt ist, hat ein Nest gebaut. Seit einer Woche sitzt die künftige Schwanen-Mutter stolz und geduldig auf den Eiern, aus denen schon bald der Nachwuchs schlüpfen soll. Wie viele Schwanen-Kinder künftig durch Glückstadt watscheln werden, ist jedoch noch unklar. Denn bislang weiß niemand, auf wie vielen Eiern die Dame sitzt. „Wir gehen nicht ans Nest“, sagt Thomas Meyer vom Kommunalen Service. Und das hat seinen Grund: „Wir wollen nicht stören“.

Meyer ist der amtlich bestellte „Schwanenvater“. Seit zwei Jahren kümmert er sich um Christian und Wiebeke – vor allem im Winter. Bis vor kurzem haben die beiden Tiere von ihm auch zusätzliches Futter bekommen. Ihn freut es besonders, dass das Schwanen-Pärchen Nachwuchs erwartet. Regelmäßig guckt er nach, ob auch alles in Ordnung ist. Nah ans Nest traut auch er sich jedoch nicht heran, er beobachtet das Ganze mehr aus der Ferne. Denn Schwäne können unberechenbar sein, wenn sie Nachwuchs erwarten.

Früher waren Wiebeke und Christian am Festungsgraben zu Hause. Doch dann siedelten sie im vergangenen Jahr zu den Gewässern am Fortuna-Bad um (wir berichteten). Dort haben sie jetzt auch ihr Nest gebaut – aus Gräsern und Zweigen. Viel Arbeit muss das gewesen sein. Das Nest ist so groß, dass es kaum zu übersehen ist. Doch der Aufwand soll sich schließlich auch in Zukunft auszahlen. Weil Schwäne zum Brüten meist am selben Standort bleiben, wird das Nest wohl auch im kommenden Jahr wieder zum Brüten genutzt werden.

Heute ist Thomas Meyer vor Ort und wird sich genauer ansehen, wie er das Areal rund um das Nest einzäunen kann. Denn das Schwanenpaar hat sich zum Brüten für die Wiese des Fortuna-Bads entschieden. Bisher ein absolut beschaulicher und ruhiger Platz. Das wird sich aber ändern, wenn das Bad am 11. Mai aufmacht. Dann gilt: Die Schwäne müssen geschützt werden – genauso wie die Besucher.

Dass es Christian und Wiebeke gibt, ist übrigens Glückstädter Bürgern zu verdanken. Sie spendeten Geld, damit mit dem Kauf der weißen, stolzen Vögel das Stadtbild bereichert werden konnte.

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erstellt am 01.Mai.2014 | 17:00 Uhr

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