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Norddeutsche Rundschau

16. Dezember 2017 | 12:17 Uhr

Itzehoe : Bahngleise weichen für neue Radroute

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Auf der früheren Trasse von Itzehoe nach Wrist soll eine Velo-Route durch die Stadt entstehen. Derzeit werden die Bahngleise demontiert.

von
erstellt am 18.Feb.2015 | 17:00 Uhr

Itzehoe | Die Funken fliegen. Der endgültige Abschied von einer Bahnstrecke macht Radfahrern Hoffnung. Auf der früheren Trasse von Itzehoe nach Wrist soll eine Velo-Route durch die Stadt entstehen.

Die Gleise waren überwuchert, jetzt werden sie freigeschnitten und auf einer Strecke von rund zwei Kilometern zwischen dem alten Edendorfer Bahnhof und dem südlichen Ende des Grundstückes der Itzehoer Versicherungen demontiert. „Wir sind bisher gut vorangekommen, genau wie wir es uns vorgestellt haben“, sagt Schachtmeister Daniel Nordt. Zusammen mit Azubi Marcel Gerns trennt er die Gleise in Teilstücke. Im nächsten Schritt wird der Bahndamm auf einer Länge von rund 350 Metern abgetragen. Weil die Versicherung ihre Hauptverwaltung erweitert, sollen an dieser Stelle Parkplätze für rund 100 Autos entstehen. Zudem hält das Unternehmen, so die Vereinbarung mit der Stadt, Flächen für einen Fuß- und Radweg bereit (wir berichteten). Wann dieser gebaut wird, ist offen – aber die Hoffnung ist, dass er eines Tages vom Bahnhof bis Edendorf führt.

Im Stadtnorden gibt es die attraktive Strecke auf der ehemaligen Bahnroute bereits, ebenso wie über die Stadtgrenze hinaus. Regelmäßig ist dort der Itzehoer Volker Scheinpflug mit dem Rad unterwegs Richtung Hohenlockstedt, und regelmäßig muss er sich ärgern. Denn auch Reiter nutzten den Weg, der davon teilweise völlig aufgewühlt werde. „Das grenzt bald an Sachbeschädigung – und ich darf dann durch die Matsche fahren.“ Reiter hätten dort nichts zu suchen, meint Scheinpflug und wünscht sich Verbotsschilder, auch für die spätere Route durch die Stadt.

„Es wird sicherlich ein Pferdeverbot geben“, sagt spontan Heinz-Rüdiger George, Leiter der Umweltabteilung. Das werde sich schon durch die Beschilderung ergeben, bekräftigt Fahrradbeauftragter Bernd Voß: „Auf einem Geh- und Radweg sind Pferde automatisch ausgeschlossen.“

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