Schienenverkehr : Bahn investiert in Technik an drei Übergängen

Mit  Notschranken wird rund um die Uhr für Sicherheit an den Übergängen gesorgt.
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Mit Notschranken wird rund um die Uhr für Sicherheit an den Übergängen gesorgt.

In Wilster werden drei Bahnübergänge auf Vordermann gebracht, einer davon erhält Halbschranken. Der Übergang war bislang unbeschrankt.

shz.de von
25. April 2014, 17:23 Uhr

Über 1,43 Millionen Euro investiert die Deutsche Bahn derzeit in die Modernisierung von drei Bahnübergängen auf der alten Marschenbahnstrecke zwischen Itzehoe und Brunsbüttel in Höhe Wilster. Rund 260 000 Euro schießen Bund und Land zusätzlich hinzu. Bereits seit der vergangenen Woche übernehmen Schrankenwärter an den betroffenen Übergängen die Aufgabe der ansonsten elektronisch gesteuerten Bahnschranken und sperren die Bahnübergänge dort per Hand.

Von den Maßnahmen betroffen sind die Bahnübergänge in den Straßen Rumflether Straße, Diekdorf und Kuskoppermoor. Im Bereich Rumfleth und Diekdorf werden die Signaltechnik und Schrankenanlagen auf Grund ihres Alters sowie der veralteten Technik erneuert. Die Kosten in der Rumflether Straße werden mit 620 000 Euro beziffert, davon trägt die Deutsche Bahn 400 000 Euro. Den Rest teilen sich nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz Bund, Land und Bahn. Die Arbeiten in der Straße Diekdorf sind mit 500 000 Euro veranschlagt, die die Deutsche Bahn übernimmt.

Der Bahnübergang Kuskoppermoor wird mit Halbschranken ausgestattet. „Bislang gab es an dieser Stelle keine Schranken“, so eine Bahnsprecherin. Kosten für die Installation: 570 000 Euro, von denen sich Bund und Land 170 000 Euro teilen.

Für die Straßenanpassungsarbeiten an den Bahnübergängen Rumfleth und Kuskoppermoor werden diese mehrere Tage halbseitig gesperrt. Der Zugverkehr wird von den Bauarbeiten nicht beeinträchtigt. Nach Angaben der Deutschen Bahn sollen die Arbeiten an den Bahnübergängen im Juli abgeschlossen sein.

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