Kindergarten Schwalbennest in Wilster : Baderegeln für Vorschulkinder

Die Jungen und Mädchen  werden von Lennart Roeder, Ole Peters und Daniela Giwakowski geschult.
Die Jungen und Mädchen werden von Lennart Roeder, Ole Peters und Daniela Giwakowski geschult.

DLRG-Helfer zeigen den kleinen Wasserratten, auf was sie alles achten müssen

shz.de von
24. Mai 2018, 05:00 Uhr

Die DLRG Itzehoe besucht in diesen Wochen die Kindertagesstätten im Kreis, um die Vorschulkinder an Bade- und Sonnenschutzregeln heranzuführen. Lennart Roeder, Daniela Giwakowski und Bundesfreiwilligendienstler Ole Peters als Kindergarten-Teamer besuchten jetzt auch den Kindergarten „Schwalbennest“ in Wilster.


Hilfreiches Band für den Strandbesuch

Seit zwei Jahren ist der Verein in den Kitas unterwegs und war bereits im vorigen Jahr in Wilster, um die Kinder mit den Eisregeln vertraut zu machen. Jetzt erklärte Lennart Roeder erst einmal, was die vier Buchstaben DLRG überhaupt bedeuten. Die Auslegung „Diebe, Lumpen, Räuber, Ganoven“ fanden die Kinder dann doch merkwürdig. Deutsche Lebensrettungsgesellschaft hörte sich da schon ganz anders an.

Bei der Staffelung der Schwimmabzeichen kannten die Lütten sich besser aus. Neu war allerdings, dass man ab dem 15. Lebensjahr Rettungsschwimmer werden kann und in rot-gelber Kleidung die Strände bewacht und im Notfall auch mit einem Boot zur Menschenrettung fährt. Die DLRG bietet ein „Kindersuchband“ an, das eine Nummer eingraviert hat und das Kind um das Handgelenk trägt. Diese Nummer wird mit dem Namen und der elterlichen Telefonnummer in einer Liste geführt. Wenn ein Kind seine Eltern am Strand verloren hat, kann es sich an die DLRG-Mitarbeiter wenden. Die versuchen dann, anhand der Nummer die Eltern ausfindig machen.

Die Kinder hörten konzentriert zu und ein Steppke merkte an, am langen Wochenende an die Ostsee zu fahren. Da sei so ein Band gut zu gebrauchen.

In Wilster arbeitete das Team mit den Vormittags- und den Nachmittags-Vorschulkindern. Die Kinder puzzelten ein großes Strandbild zusammen, auf dem die einzelnen Baderegeln dargestellt waren. Ole Peters erarbeitete mit den Lütten die einzelnen Situationen und erklärte auch den DLRG-Turm, der weithin sichtbar durch Flaggen anzeigt, ob Gefahr beim Baden besteht, bzw. ob man überhaupt ins Wasser darf. „Diese Aktion läuft bundesweit und wird mit Malbüchern, Namensaufklebern und anderem Material gesponsert“, sagte Lennart Roeder. Am Ende der Schulung gab es neben Urkunden Kinder auch Wasserbälle.

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