Glätteunfälle in SH : B77 bei Nordoe: Lkw rutscht in den Graben

Die Bergung des umgekippten Lastwagens wird einige Zeit dauern.

Die Bergung des umgekippten Lastwagens wird einige Zeit dauern.

Auf glatter Straße verliert der Fahrer des Sattelzugs die Kontrolle. Die Strecke ist gesperrt.

shz.de von
13. Februar 2018, 08:35 Uhr

Itzehoe/Breitenburg | Vermutlich aufgrund von Straßenglätte ist am Dienstagmorgen gegen 7.15 Uhr auf Höhe der Aral-Tankstelle in Nordoe (Kreis Steinburg) ein mit Kupfer beladener 40-Tonner in den Graben gerutscht. „Der Fahrer konnte bereits vor unserer Ankunft befreit und vom Rettungsdienst erstversorgt werden“, so Feuerwehrsprecher Kevin Suck. Der 25-Jährige wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Für die Dauer der Bergungsarbeiten des Lkw ist die B77, und damit die Ortsein- und -ausfahrt von Itzehoe, komplett gesperrt.

Wie hoch die an der Bankette und an dem Lastwagen entstandenen Schäden sind, ist bis jetzt noch unklar.

Überfrierende Nässe hat am Dienstagmorgen in weiten Teilen des Landes den Berufsverkehr behindert. Die Polizeileitstellen zählten rund drei Dutzend Glätteunfälle. Die meisten Unfälle endeten jedoch glimpflich mit Blechschäden, wie die Polizei mitteilte. „Viele Autofahrer unterschätzten die zum Teil spiegelglatten Fahrbahnen“, sagte ein Polizeisprecher. Streufahrzeuge waren in Schleswig-Holstein seit den frühen Morgenstunden auf den Hauptverkehrswegen im Einsatz.

Auch in Hamburg kämpfte der Winterdienst ab 2 Uhr gegen die gefährliche Glätte. Die Stadtreinigung war mit rund 350 Einsatzkräfte unterwegs, um Hauptverkehrsstraßen und wichtige Strecken mit Bus-Linienverkehr sowie verkehrswichtige Radwege, Gehwege und Bushaltestellen zu sichern. Insgesamt waren rund einhundert Streufahrzeuge im Einsatz, wie Pressesprecher Andree Möller berichtete.

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